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Freitag, 22. Juni 2012


Höhenbegrenzung in 100 Metern . . .

So oft wir schon auf der Halbinsel Quiberon waren, müssen wir uns doch hier wirklich auskennen und diese und jene Ecken kennen, wo man mit dem Wohnmobil stehen kann. Nun, das tun wir natürlich. Es ist nur so, dass man für diese Saison besonders fleißig war und sämtliche Ecken mit Höhenbegrenzungen versehen hat. Sodass man mittlerweile nicht mal mehr tagsüber an den Strand kommt, weil schon vorher mitten auf der Straße die Höhenbegrenzungen angebracht sind.



. . . Voilà, da ist sie - man kommt nicht mal mehr ans Meer



wir lieben das Wechselspiel von Sonne und Wolken in der Bretagne

Wir fahren mal nach Erdeven, wo es einen Stellplatz gibt. Sehen auf der Fahrt dorthin aber ein neues Wohnmobilschild, das uns zu einem Stellplatz hinter den Dünen bringt. Eigentlich gar nicht so schlecht (4 EUR die Nacht), aber irgendwie hat Herbert keine Lust mehr, sich zu den vielen anderen Wohnmobilen zu stellen. Zudem kommt noch der eisige Wind, den wir nach der langen Zeit im Süden gar nicht mehr gewöhnt sind. Und jetzt alle zwei oder drei Tage von einem Stellplatz zum anderen zu ziehen haben wir schon gar keine Lust. Und so schauen wir auf die Karte und wollen uns peu à peu wieder auf den Rückweg in den Süden machen.



es geht über die schöne alte Brücke von La Roche Bernard

An der Pont de Marzan, der schönen alten Brücke, die man jedesmal von der Schnellstraße aus sieht, biegen wir schon wieder ab und fahren auch direkt über sie hinweg. Es kommt der Ort La Roche Bernard, den wir von oben sehen. Richtig hübsch mit dem Yachthafen. Und so biegen wir ab und finden Platz auf dem Parkplatz vom Yachthafen. Vier Wohnmobile - alles Engländer - sind schon da. Wir rappeln uns dann recht schnell auf zu einem Spaziergang durch den Ort, bevor und falls wir hier weggejagt werden.



der Yachthafen von La Roche Bernard


 



Blick auf den Yachthafen


 



Ob das die namengebenden Felsen (La Roche Bernard) sind?

Es ist sehr hübsch hier. Auch geschützt vom Wind, als wir uns vom offenen Meer abwenden. Die beiden Felsen werden dem Ort wohl den Namen gegeben haben? Wir kraxeln dann den Hang hinauf, von wo wir einen schönen Blick über die Dächer und auf die Brücke haben. Auch im Ort selbst, der etwas oberhalb liegt, sieht alles schnuckelig aus. Mit den typischen Steinfassaden an den Häusern. Wir gehen in eines der Geschäfte, das im ersten Moment wie ein Souvenirladen aussieht. Aber dann kommt immer noch ein Verkaufsraum nach dem anderen; das gesamte ehemalige Wohnhaus ist ein Kaufhaus, das Möbel und hübsche Inneneinrichtung verkauft. Ach, da kriegt man Appetit, sich wieder irgendwo anzusiedeln. Am späten Nachmittag gehen wir nochmal in den Ort und kaufen Herbert neue Sandalen. Bleiben dann für die Nacht auf dem Parkplatz stehen, wo wie überall zum Abend hin immer mehr Wohnmobile eintrudeln. Man hat den Balken der Höhenbegrenzung herausgenommen, der wird sicherlich pünktlich zum 1. Juli eingehängt werden. Es sind halt viel zu viele Wohnmobile unterwegs, das haben wir ja schon ganz oft festgestellt. Und jährlich werden es mehr. Und die Möglichkeiten immer weniger. Eines Tages wird man sich nurmehr von einem Stellplatz zum nächsten bewegen können und dann wird das Wohnmobilreisen keinen Spaß mehr machen.



hier liegen die Segelboote geschützt vom Meer



Blick auf den Ort und die Brücke



welch schöner Blick von hier oben



La Roche Bernard ist richtig schnuckelig



wir wandeln einmal ganz durch den Ort



in diesem Einrichtungsgeschäft ist alles zu haben



immer mehr Wohnmobile treffen ein



unsere Tagesroute ca. 83km

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