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Dienstag, 26. Juni 2012


über diese Brücke, den Viaduc de l'Estuaire de la Charente, müssen wir

Wir verlassen La Rochelle am frühen Vormittag und halten uns in Richtung Rochefort. Kurz hinter der Stadt geht es über die große Brücke, die über die Charente geht, die wenig später in den Atlantik mündet. Wir halten auf Marennes zu und wollen auf die Halbinsel von Royan. Als wir durch Marennes kommen, sehen wir Schilder, die zur Cité de l'Huître führen, zur Stadt der Austern. Das interessiert uns und wir folgen der Beschilderung.



wir erreichen den Ort Marennes



wir folgen der Beschilderung zur Cité de l'Huître, der Stadt der Austern

Auf diese Weise gelangen wir zum Port Ostréicole, der Austernzucht im Dorf La Cayenne. Schnurgerade geht die schmale Straße am Fluss vorbei auf etwa 3 Kilometern, bis wir am Ende der Landzunge auf die Seudre schauen können. Mehrere kleine Restaurants haben sich hier angesiedelt und bieten Austern und Muscheln ganz frisch an. Wir würden auch gern welche essen, können aber mit dem Wohnmobil nirgends stehenbleiben. Gerade für ein paar Minuten und ein paar Fotos können wir aussteigen



in der Ferne sehen wir die Brücke, die über die Seudre geht



überall kann man hier an der Mündung der Seudre Austern und Muscheln essen



das kleine Dorf La Cayenne ist ganz auf Austernzucht spezialisiert

Diese kleine Häuserzeile von La Cayenne gefällt uns mit den einfachen Häuschen. Die Schlaglöcher sind mit Austernschalen aufgefüllt, was total ulkig aussieht. Wir überlegen, mit dem Wohnmobil einfach wieder ganz zurückzufahren; gegenüber dem kleinen Hafen von Marennes hatten wir einen Parkplatz gesehen, der zu der Ausstellungshalle "La Cité de l'Huître" gehört. Dahin fahren wir also und sind die einzigen dort, denn die Ausstellung ist derzeit geschlossen.



auch wir bekommen Appetit auf Austern



das Wasser zieht ab aus der Seudre, die Ebbe ist im Anmarsch



bald liegen alle Boote auf dem Trocknen

Jetzt heißt es, die knapp 3 Kilometer zurückzutrippeln, was eigentlich gar nicht so schlimm wäre, wenn nur die Hitze nicht wäre. Wir laufen an den Bötchen vorbei, die langsam auf den Boden sinken, denn die Ebbe ist im Anmarsch. Auf der anderen Straßenseite sehen wir mehrere Wasserbecken, die wohl für die Salzgewinnung gedacht sind.



große Salzbecken am Wegesrand



Austern, Muscheln und Schnecken gibt es in allen Größen zu kaufen

An mehreren Buden werden Austern und Muscheln, auch ein paar Schnecken, verkauft. Mittlerweile haben wir uns überlegt, jetzt Muscheln essen zu gehen und auf dem Heimweg Austern mitzunehmen. Als wir dann in eines der kleinen Restaurants einkehren, gibt es nur noch eine einzige letzte Portion Muscheln, sodass Herbert für sich Austern bestellt. Sechs ziemlich große. (Für alles zusammen auf dem Tisch haben wir 22,70 EUR zu zahlen.)



Wieviel Jahre dieses Fahrrad wohl im Wasser gelegen haben mag?

Wieder draußen, schauen wir uns noch etwas um. Wie allerliebst die kleinen Restaurants zurechtgemacht sind. Das Fahrrad wird wohl einige Jahre unter Wasser verbracht haben. In den Körben, die überall zur Dekoration aufgestellt sind, sind hunderte Austernschalen, die von der Sonne ganz schneeweiß gebleicht sind. Das sieht alles toll aus (und stinkt auch nicht mehr). Wir machen uns dann wieder auf den Rückweg.



hier kehren wir ein auf Muscheln und Austern



Bon Appétit



es ist ein hübscher Weg am Fluss entlang



wir übernachten in unmittelbarer Nachbarschaft zum kleinen Hafen von Marennes

Es gibt ein paar Bäume neben dem Hafen, die Schatten spenden. Auch sind dort ein paar Bänke aufgestellt. Wir setzen uns also in den Schatten, denn bei uns an Bord sind es über 30°C. Dann rappeln wir uns sogar nochmal auf und tippeln nach Marennes hinein. Die Kirche ist recht hübsch so mitten im Ort, aber als wir dann wieder daheim sind, können wir keinen Schritt mehr tun. Es ist ja so heiß heute. Und auf dem Parkplatz, auf dem wir am frühen Nachmittag die einzigen waren, stehen wir jetzt zu zehnt.



am späten Nachmittag besuchen wir Marennes



es ist eine Langsamkeit im Ort bei der heutigen Hitze



so versteckt haben wir uns zwischen Marennes und dem Dorf La Cayenne



unsere Tagesroute ca. 53km

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