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Dienstag,  08. Juni 2010



Ankunft in Lectoure

Gestern Abend hatten wir uns noch die Wetterkarte angeschaut, und diese hatte nichts gutes angekündigt. Und zwar bis Samstag. Auch hatte es in der Nacht stark geregnet. Und so reisen wir heute kurzentschlossen ab. Mit uns tun es noch viele andere auf dem Camp. Um sieben hören und sehen wir schon die ersten Holländer mit ihren Wohnwagen den Platz verlassen.


 

Annette schneidet dem Herbert noch die Haare ganz kurz, damit sie über den Sommer schön blond werden in der Sonne, sofern sie denn wiederkommt. Er darf jetzt halt kein Haribo essen, weil die Gelatine den Haarwuchs antreibt (die Fingernägel auch). Unsere Fahrt geht nordwärts und unsere Gesamtrichtung zum Meer hin.



Blick auf die Touristinformation (ehemalige Ställe des Bischofspalasts)

Als wir den Ort Lectoure durchfahren, gefällt er uns recht gut, sodass wir anhalten. Es gibt sogar extra einen Parkplatz für vier oder fünf Wohnmobile, wie es ganz typisch ist in Frankreich. Wir parken direkt vor einem Kirschbaum, der voll Süßkirschen ist. Dann holen wir uns im Office du Tourisme einen Stadtplan.



auf der Rue Nationale (ehemals die Rue Royale)

Lectoure ist gallo-römischen Ursprungs und war Residenz der Grafen von Armagnac während des Mittelalters. Die Stadt wurde während des Hundertjährigen Kriegs und religiöser Kriege dann zerstört, stieg aber nach mehreren Jahrzehnten zu neuem Wohlstand auf.



Häuser aus dem 17. und 18. Jh. auf der Rue Nationale

Auf der Rue Nationale, der ehemaligen Rue Royale, sind die meisten der prächtigen Herrenhäuser zu sehen. Wir laufen die Straße entlang und finden uns schließlich auf der urigen Rue Fontélie. Hinter dem Rathaus befindet sich die Promenade, die früher der Garten des Bischofpalasts war. Heute ist dort ein Swimmingpool angelegt mit einem herrlichen Panorama auf die Landschaft.



auf der Rue Fontélie



hier übernachten wir auf einem Rastplatz

Am späteren Nachmittag fahren wir dann noch weiter, lassen die Stadt Agen hinter uns und kommen kurz hinter Villeneuve zum Stehen für die Nacht. Es ist zwar etwas laut auf dem Rastplatz, aber egal. Außerdem fängt es am Abend wieder so stark zu regnen an, dass wir unser eigenes Wort nicht verstehen, geschweige denn das im Fernsehen (und den Straßenlärm).



unsere Tagesroute ca. 145km

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