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Donnerstag, 21. Juli 2016



ein Blick aus der Küche morgens um halb acht

Die Nacht ist so warm, und Annette ist so überfressen und kann nicht schlafen. Da ist es besser, sie steht um 3 Uhr auf und setzt sich zum Schreiben hin. Eine Stunde später ist sie fertig und geht wieder zu Bett. Wir schlafen dann bis halb acht, als die Sonne längst in unser Küchenfenster scheint. Jetzt aber raus aus den Federn und rein ins Wasser für eine erste Abkühlung. So früh morgens immer ganz herrlich. Heute haben wir auch nicht allzu viel vor. Wir wollen an den Strand. Das Meer ist immer noch unruhig, auch wenn der Wind heute deutlich nachgelassen hat. Manche Welle kommt bis unter unsere Strandliegen, was ganz eigenartig ist. Jedenfalls müssen wir darauf achten, dass unsere Handtücher nicht am Boden aufliegen und dass unsere Gummilatschen nicht weggeschwemmt werden. Ansonsten ist es wunderbar am Strand. Nicht so heiß wie sonst, und daher tückisch, was einen Sonnenbrand angeht. Nicht, dass wir uns je verbrennen würden.



es wird wieder ein schöner Strandtag



wir brauchen nur aus dem Wohnmobil zu fallen und auf einer der Strandliegen zu landen



die Melonen kosten jetzt 35 Cents pro Kilo



der Laden wurde um den alten Eukalyptusbaum herumgebaut - hier kaufen wir Weintrauben

Am Nachmittag gehen wir auch wieder durch Georgiópoli, kaufen Weintrauben. Es sind ganz kleine einheimische, kernlose, das Kilo für 1,70 EUR. Melonen werden direkt von der Ladefläche eines Autos verkauft, das Kilo für 35 Cents. Aber die dicken Böller wiegen bestimmt 10kg. In einem ganz unscheinbaren Laden finden wir noch einen tollen Bikini. Abends gehen wir auch wieder essen, und wieder ist da dieses österreichische Paar (so wie gestern Abend), wo der Mann pausenlos plappert. Er hat so eine dumpfe Stimme, und dann dieser leiernde Dialekt. Seine Frau hört gar nicht mehr zu, schaut aufs Meer usw. In Bayern würde man sagen "Jetz' hoit dei Fotzn" oder "Jetz' hoit dei Mei" (jetzt halt dein Maul). Das Essen schmeckt uns trotzdem sehr gut, und darum findet man uns in Georgiópoli auch ständig in der Taverne Sunlight. Später schauen wir dann noch einer Hochzeit zu. Es ist immer wieder erstaunlich, wie dominant die Pfaffen sind; welche Präsenz sie im Alltag haben. Heute kommt der Mond etwas später, so gegen 22 Uhr, ist aber wieder genauso honiggelb wie gestern Abend. Ein wunderbarer Tag geht zu Ende.



in diesem unscheinbaren Laden gibt es tolle Bikinis (aber keine Umkleidekabine)



dies ist die Hauptkirche von Georgiópoli, deren Kuppel man vom Strand aus immer so gut sieht



man findet uns schon wieder in der Sunlight Taverne



eine Trauung in der kleinen Kapelle am Hafen

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