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Dienstag, 05. Juli 2016



enna margarita, parakaló (eine Margerite, bitte)

Wenn wir das bissel Wind von gestern schon als Starkwind angesehen haben, dann müssen wir uns für den heutigen Wind einen anderen Namen aussuchen. Der Wind tobt und heult und wirbelt Sand auf, dass man weder bei uns am Parkplatz vor ihm sicher ist, noch unten am Strand. Laut Wetterkarte hat er heute Windgeschwindigkeiten von 60km/h. Immer wieder hat der Windgott Wutausbrüche. Er kommt von Land, von Norden; er ist also einigermaßen berechenbar. Wir müssen die Seitenfenster auf dieser Seite geschlossen halten. Und das Dachfenster, das offen ist wegen der WIFI-Antenne, binden wir fest an einem Griff von den Oberschränken. Was für ein Tag. Unten am Strand sind vier Sonnenschirme umgekippt, an einem ist der Stoffbezug abgerissen, einer steht kopfüber und so weiter. Es trauen sich heute nur ganz wenige Leute an den Strand. Das tschechische Paar liegt heute den ganzen Tag am Ufer in der Sonne. Wahrscheinlich müssen sie heute noch mal Gas geben und Sonne tanken. Morgen geht es wohl heimwärts. Wir gehen zweimal ins Wasser und dann wieder hoch zu uns an den Platz. Als Abendessen haben wir heute ein paar Scheiben Kassler (so ähnlich), eine kretische Spezialität, die gar nicht so übel ist. Schmeckt etwas rauchig und schön würzig. Dazu Tomatensalat und die restliche Margarita vom Frühstück. Die Semmeln in Blütenform, die man hier Margarita nennt. Der Sturm beruhigt sich bis zum Schlafengehen nicht.

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