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Freitag, 22. Juli 2016



mit dem neuen Bikini

Die Sonne verspricht wieder einen schönen Tag, aber ob man es glaubt oder nicht: Heute frieren wir am Strand. Der Wind kommt vom Meer und ist richtig kalt. Wir haben immer ein Extrahandtuch dabei, das Herbert als Kopfkissen nimmt, und mit dem deckt Annette sich heute zu. Wir gehen zweimal ins Wasser, und das Wasser ist wärmer als die Luft. Wir werden später bestimmt beim kleinsten Pups frieren, wenn wir Kreta jemals verlassen. So wie die Afrikaner, die im Sommer in Anorak und Pudelmütze in Europa herumlaufen. Die können wir jetzt verstehen. Vielleicht werden wir morgen mal in den Corissia Park gehen, die große öffentliche Swimmingpoolanlage von Georgiópoli. Denn sobald man vom Strand weg ist, ist kein Wind mehr. Über Mittag gehen wir zu uns an Bord, und danach bleiben wir noch bis 16 Uhr am Strand. Am Nachmittag ist es besser. Wir bekommen Nachbarn auf den Sonnenliegen, eine vierköpfige Familie, Finnen, und der Vater sagt der Strandliegenvermieterin auf englisch, dass er keinen Sonnenschirm bräuchte. Er wäre nicht für den Schatten hierhergekommen, denn dann hätte er auch in Finnland bleiben können. Das findet die Betreiberin lustig - wir auch - und klappt den Sonnenschirm zu. Am frühen Abend gehen wir nochmal in den Schmuckladen und tauschen die Ohrstecker um, die sich Annette gestern ausgesucht hatte. Auf den zweiten Blick waren die dann doch nix. Jetzt hat sie schönere gefunden. Anschließend gehen wir in die Taverna Efthimi (schön lispeln, für dieses -th- gibt es im griechischen Alphabet einen eigenen Buchstaben) und essen Pizza. Ist ja doch mal was anderes, und die beiden Pizzas schmecken auch richtig gut. Komisch, tags friert man im Wind, und abends kommt man um vor Hitze. Wir armen geplagten Wesen haben es aber auch schwer.



eine Pizza Special und eine Pizza Rustika (griechische Pizza mit Fetakäse)


 



die Sonnenschirme haben jetzt Feierabend



alles so stimmungsvoll mit den kleinen Laternen mit echten Kerzen



auf dem Dorfplatz von Georgiópoli

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