Freitag, 08. Juli 2016



ein Blick auf den Steinstrand von Paleóchora

Nur gut, dass wir gestern Abend um halb zehn nicht mehr in den Ort gegangen sind, um das Fußballspiel anzuschauen. Schon beim Spiel gegen Italien hatten wir gedacht, dass die Deutschen verlieren werden, und gestern Abend gegen Frankreich flogen wir dann endgültig raus. Wir hätten bedröppelt im Dunkeln heimgehen müssen, denn unsere Taschenlampe ist uns heruntergefallen und funktioniert nicht mehr. Haben wir also nichts verpasst gestern. Heute geht wieder so ein Wind, aber das ist uns im ersten Moment gar nicht so bewusst. Erst als wir am Strand liegen und die 6 EUR für die Strandliegen bezahlt haben, kommt er so richtig auf. Der Sand peitscht uns überall; alles, was nicht angenagelt ist, fliegt uns davon, zum Beispiel der kleine Plastikhocker, der bei fast allen Sonnenschirmen am Stock mit einem Kabelbinder festgemacht ist. Die Badelatschen sowieso, und der Sonnenhut und so weiter. Es macht wenig Spaß am Strand. Am besten sind wir noch im Wasser aufgehoben bei 25°C Wassertemperatur. Aber das Wasser ist natürlich sehr unruhig heute. Bis 14 Uhr halten wir es am Strand aus und dann halten wir es wie die anderen Leute. Wir gehen heim. Am Abend rappeln wir uns wieder auf und gehen nach Paleóchora hinein. Es ist nicht viel los im Ort, als würden die Touristen jetzt im Juli eher wegbleiben. Wir kehren ein in die Taverne To Kyma - The Wave, gegenüber dem Steinstrand. Wir beobachten auch mal, wie die Leute sich quälen auf den faustgroßen Steinen, vor allem, wie sie wieder aus dem Wasser herauskommen wollen. Das Essen ist gut bei To Kyma, und günstiger als überall sonst. Mousaka 5 statt 7 EUR; Stifado 6,50 statt 8,50 EUR. Gegen 21:45 Uhr sind wir zurück; das geht gerade noch so in Sachen Dunkelheit. Tückisch ist ja eigentlich nur der Platz, auf dem wir stehen und der nicht beleuchtet ist. Aber was sehen wir da? Einen Kastenwagen, einen Pössl. Italiener. Man ist ja immer ganz überrascht, wenn man mal ein Wohnmobil auf der Insel sieht.



hier gehen die Wellen immer ganz schön



dieser Wasserhahn macht seinem Namen alle Ehre



ein Bummel durch Paleóchora


 



ein Blick über die Dächer von Paleóchora


 



heute wollen wir mal ins To Kyma einkehren



Yámas, auch wenn's nur Wasser ist



wir gehen rechtzeitig heim

back       |      next