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Mittwoch, 20. Juli 2016



der Sturm hat das Wasser bis vor unsere Hautüre getrieben

Ist ja extrem, wie der Sturm das Wasser bis zu uns an den Platz getrieben hat. Wo man hinschaut, ist Wasser. Morgens dauert es immer eine ganze Weile, bis die Sonne hinter dem Berg hervorkommt, und bis dahin (bis halb acht) könnte man meinen, es wäre Herbst. Alles dunkel und im Schatten. Aber sobald die Sonne da ist, kommt die Hitze mit einer Wucht. Heute früh trödeln wir aber nicht lange herum, sondern packen alles zusammen, tanken bei der Mühle noch Wasser und fahren dann los. Wir wollen noch Gas nachtanken, aber dann verpassen wir die Tankstelle irgendwie. Dafür tanken wir woanders noch Diesel für 1,11 EUR/L. Wir quälen uns durch die Ausläufer von Chaniá. Die Straße ist schlecht und man glaubt nicht, wieviel Gullydeckel es hier gibt. Tausend Gullies auf einen Quadratmeter, und dabei regnet es hier doch nie. Und man kann ihnen kaum ausweichen. Wir sind dann froh, als wir auf die Neue Nationalstraße stoßen.



morgens um halb acht ist das Licht so schön während der Weiterfahrt



ein Blick auf Chaniá



Kreta ist schön



wir erreichen Kalives

Wir biegen auch schon bald wieder ab, in Richtung Kalives bzw. Kalyves. Dieser Ort ist auf den ersten Blick ganz hübsch; wir überqueren einen kleinen Fluss und folgen einem Schild zum Strand - Paralia. Ein großer Parkplatz tut sich auf, aber wir parken dann direkt auf die Strandstraße. Das Meer ist immer noch ganz unruhig. Jetzt wollen wir ein paar Schritte durch Kalives tun, das aus mehreren kleinen Hotels besteht. Alles ist sehr beschaulich und die Gebäude sind schön niedrig. Aber zum Zufußgehen ist Kalives nicht so gut geeignet. Der Bürgersteig auf der Hauptstraße ist extrem schmal und teils gar nicht vorhanden. Trotzdem ein netter kleiner Ort zum Urlaubmachen. Die Wellen treten immer wieder über und machen die parkenden Autos nass. Ansonsten ist es heiß, und der Wind bringt wenig Abkühlung. Wir gehen dann zurück und fahren weiter.



heute sind die Wellen wieder so stark



wir bummeln ein wenig durch Kalives



alles ist beschaulich in Kalives



ein Blick auf die Kirche von Kalives



und ein Blick auf den Pomp im Innern



alles ist klein und dezent in Kalives, nirgends ist zuviel Beton



es geht zum Strand



dieser Fluss oder Kanal zieht sich durch Kalives


 



unsere Fahrt geht weiter, und immer sind da die Berge

Wir nehmen die Landstraße über Vámos und Alexandrou und Amygdali. Unser Ziel ist noch einmal Georgiópoli, und wer hätte gedacht, dass wir um halb zwölf noch einen Parkplatz an der Strandpromenade bekommen? Aber nur, weil gerade ein Auto wegfährt. Wir gehen auch gleich mal ins Wasser. Was hier für Wellen gehen. Immer mehr Leute verlassen die Strandliegen. Das Meer tobt, und doch wollen etliche Leute diese steinige Mole zu der kleinen Kapelle neben der Hafeneinfahrt nehmen. Immerzu wird die Mole von den Wellen überspült. Die Leute müssen klatschnass werden. Ein Vater mit seiner kleinen Tochter muss unbedingt zur Kapelle, koste es, was es wolle. Auf dem Rückweg tut das Mädchen keinen Schritt mehr, ist total verängstigt. Die beiden brauchen zwanzig Minuten, bis sie wieder festen Boden unter den Füßen haben. Und dabei ist diese steinige Mole bei Schönwetter schon schlecht zu begehen. Wir gehen dann auch nach Georgiópoli hinein, tauschen wieder ein paar Bücher und gehen abends auch schön essen. Der Vollmond ist heute Abend ein Honigmond. Was für eine warme Farbe. Im Corissia Park ist heute Abend Samba-Nacht. Zuerst nervt die Musik ein wenig, wird dann aber besser. Eine laue Sommernacht wartet auf uns. Ach, Georgiópoli ist immer wieder schön.



von fern können wir schon Georgiópoli sehen



wir haben wieder den besten Platz in der ersten Reihe



die Wellen überspülen die steinige Mole immer wieder, aber die Leute müssen unbedingt zur Kapelle



der Mond ist heute ein Honigmond

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