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Dienstag, 26. Juli 2016



so hatten wir übernachtet an der Taverne Stavris

Der Sturm hat nachgelassen; jetzt geht nur ein erfrischender Wind. und trotzdem geschieht uns noch ein Missgeschick. Wäre Annette doch bloß fünf Minuten später aufgestanden, dann wäre das nicht passiert. Es ist wie immer früher Morgen und sehr warm an Bord. Knapp 29°C. Sie macht die Schiebetür auf und wenig später kommt eine heftige Sturmböe, die extrem viel Sand und Kies aufwirbelt. Alles, was leicht genug ist, fliegen zu können, fliegt hoch und zu uns an Bord. Im ersten Moment kann Annette gar nichts sehen vor lauter Dreck in der Luft, dann kämpft sie sich zur Tür, die sich gegen die Windrichtung nur schwer schließen lässt. Mei, wieviel Dreck wir jetzt an Bord haben. Alles von einer Staub- und Kiesschicht bedeckt. Auch allgemeiner Straßendreck. Bis hinten zum Bett. Annette macht jetzt erstmal nur den allergröbsten Dreck weg, Laptop abpusten, Tischdecke ausschütteln, Sitzpolster abklopfen. Dann sitzt sie im Dreck und schreibt die 5 Textblöcke für gestern. Ganz schön deprimierend, das ganze. Derweil liegt der Herbert hinten im Bett und ist von Kieselsteinen bedeckt.



ein Blick aufs Umland

Nach dem Schreiben kommt das Großreinemachen. So ein Elend hatten wir ja nicht mal in Marokko nach einem Wüstensturm. Nach einer Ewigkeit ist alles wieder sauber. Jetzt frühstücken wir. Wir überlegen auch, ob wir hier am Strand bei der Taverne Stavris bleiben sollen? Wir wollen fast schon, aber nachdem Annette noch einmal gebadet und sich den vielen Kies aus dem Haar und von der Haut gewaschen hat, finden wir den Strand hier doch einfach zu schlecht. Man kann ja keinen Schritt tun auf den Steinen. Also fahren wir zurück zur Festung. Fahren von dort aus zur Taverne Flisvos bzw. zu diesem Strandabschnitt. Fahren zu Artemis oder so. Dass wir andauernd hin- und herfahren, ist schon ein Zeichen, dass es uns nirgends so richtig gefällt. Am Ende stellen wir uns wieder an die Festung und wollen von dort aus hinunter zum Strand gehen. Als wir unten am Strand sind, ist der Blick auf die Festung dann doch sehr schön. Auf die Berge im Hintergrund auch.



nach einigen Hin und her stehen wir nun wieder neben der Festung von Frangokastello



diesen Ausblick haben wir aus dem Seitenfenster



wir gehen auch gleich an den Strand von Frangokastello



vom Strand aus sieht alles ganz gefällig aus

Der Strand besteht zwar auch aus feinem Kies, aber im Wasser ist der Boden aus Sand. Es läuft sich sehr gut ins Wasser, das hier kälter ist als an der Nordküste. Dafür ist die Luft heißer. Wenn mal eine Windböe aufkommt, ist der Wind richtig heiß. Wir nehmen uns zwei Liegen und einen Sonnenschirm für 5 EUR und verbringen den Tag am Strand. Jetzt ist es gar nicht so schlecht hier. Gegen 16 Uh sind wir wieder daheim und gehen am frühen Abend essen in der Taverne Orthi Ammos, nur 50m von uns entfernt. Der absolute Flop, das schlechteste Essengehen, seit wir auf der Insel sind. Nur vergleichbar mit der Taverne in dieser einen Bucht auf der Halbinsel Mani, wo wir diesen ollen Tintenfischarm gegessen hatten. Was für eine Enttäuschung heute Abend. Na ja, vielleicht sollte man solche speziellen Gegenden meiden, wo die Lage mehr zählt als die Küche. Zur Festung Frangokastello werden ganze Busladungen gekarrt. Als die Sonne untergeht, machen wir noch ein Foto von der Festung. Abends wird sie auch beleuchtet. Der Eintritt in die Festung kostet bloß 1,50 EUR, aber drinnen gibt es nicht viel zu sehen. Alles verfallener als von außen. Als wir zu Bett gehen, kommt ein schöner Wind auf.



wir können auch mal am Strand entlanglaufen



das Wasser ist ganz flach in der runden Bucht



das Abendlicht legt sich über das Kastello

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