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Donnerstag, 21. Juli  2011



Panorama vom Lac du Salagou



Blick auf das Camp der Engländer

Ein weiterer schöner Tag am See wartet auf uns. Nach dem Frühstück sitzen wir dann draußen, als Jeff zu uns kommt. Er fragt, ob Herbert handwerklich ist? Oh je, sagen wir, und um was es sich denn dabei handelt? Nun, seine Autoschlüssel liegen im Kofferraum und er hat die Zentralverriegelung zu. Ach herrje. Wir schauen uns die Sache mal an.



das Auto musste aufgebrochen werden

Es gelingt auch, die Fahrertüre einen winzigen Spalt zu öffnen, um eventuell einen Draht einzubringen und dann den Türgriff von innen zu entriegeln. Aber wir haben keinen Draht. Da überlegen wir, ob wir nicht vom Trafohäuschen, das eingezäunt ist, ein Stück Draht vom Zaun abknipsen sollen? Aber mittlerweile hat Simon einen Freund, einen Automechaniker in England, angerufen und der meint, dass das nicht funktioniert, dass das die Zentralverriegelung nicht aussetzt. Was wir gar nicht verstehen können, denn man muss doch, wenn man im Auto sitzt und die Elektronik mal ausfällt, auch aus dem Auto kommen können? Na, jedenfalls ist der Draht vom Zaun eh viel zu weich und würde nicht helfen.



das Auto musste aufgebrochen werden

 Am Ende schlägt Simon die hintere Seitenscheibe ein, die zwar in tausend Scherben zerspringt, aber dennoch hält. Er klebt sie dann mit silbergrauem Klebeband ab, lässt ein Stück offen, das er dann aufschlägt, um mit dem Arm ins Auto und zum Schlüssel im Kofferraum zu gelangen. Puh, das gelingt erst nach mehreren Anläufen, aber dann hat er ihn. Anschließend klebt er das Loch ganz zu, und dann noch einmal alles von innen und außen. "Die behalte ich jetzt", sagt er zu Jeff und wedelt ihm die Schlüssel vor die Nase.



und wieder steckt die Angel fest

Später sitzen wir zusammen und trinken Rotwein aus diesen typischen Pappkartons (5 oder 8 Liter) mit einem Hahn, der zu betätigen ist. So was hatten wir im letzten Jahr auch, und der Wein ist erstaunlich gut. Sie erzählen uns, dass die letzten beiden Winter in Limoges viel zu kalt waren, und wo man denn hinfahren und überwintern könnte? I'm too old to be cold, sagt Jeff. Wir erzählen ihnen von Sizilien, dass das Wetter da richtig gut war. Und dass man in Spanien so gut wie gar nicht mehr irgendwo frei stehen kann. Und so vergeht der Tag. Zwischendurch müssen die beiden immer mal mit dem Schlauchboot aufs Wasser, immer wenn sich die Angel festgehakt hat. Denn es liegen viele Steine am Boden, sagen sie. Aber die Fische beißen eh nicht, es ist wohl auch zu windig dafür. Na, umso mehr Zeit haben sie zum Plaudern mit uns.



so idyllisch


 

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