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Freitag,  16. Juli 2010



Annette ist auf dem Dach

Gestern am Spätabend hatten wir noch ein Malheur. Der Wind stand zwar so, dass unsere TV-Antenne ihn genau schnitt, aber als wir sie dann einfuhren und sie sich dabei in die Grundstellung drehte, schlug der Wind zu und drückte so stark dagegen,  dass sie anschließend nicht mehr ganz hinunterging, sondern in einem etwa 45° Winkel schräg stand. Und damit der Wind nicht die ganze Nacht in diesen Winkel drücken und weiteren Schaden anrichten konnte, parken wir den Phoenix kurzerhand um, sodass der Wind über die Antenne hinweggehen konnte.



und schon ist die TV-Antenne wieder fest

Jetzt am frühen Morgen wollen wir gleichzeitig noch die Wassertanks auffüllen bzw. ablassen. Auch brauchen wir Gas. Es gibt zwar in Auray bei Super U Gas zu tanken, aber das Dach der Tankstelle hat eine Höhe von nur 3,5m. Also hatten wir im Internet nach anderen Tankstellen in der Umgebung gesucht. Es gibt eine Total-Tankstelle in Plougoumelen. Also auf die Schnellstraße Richtung Auray, dann Vannes, die Tankstelle ist dann an der Schnellstraße direkt vor der Ausfahrt Plougoumelen.



am Ufer des Flusses Le Sach

Uff, nachdem wir gegen 9 Uhr zurück sind, muss Annette aufs Dach. Aber wie stellt man das an ohne Leiter und ohne dass das Fahrzeug eine Reling auf dem Dach zum Festhalten hat? Sie steigt durchs große Heki-Dachfenster. Also ein Fuß auf das Sofa, dann einen auf den Tisch, auf Herberts Schulter und schwupp, hinaus aufs Dach. Es sind einfach die beiden Schrauben an der Antennenhalterung locker. Es funktioniert jedenfalls alles wieder.



in der Hauptstraße von Etel

Das Wetter ist wieder schön. Die Sturm- und Regenzeit scheint fürs erste gebannt, wenn wir uns die Wetterkarte so anschauen. Nach einem ausgedehnten und verdienten Frühstück wollen wir mal nach Etel fahren, etwas westlich von uns. Aber dort angekommen, wirkt der Ort gar nicht so typisch bretonisch. Es fehlen die Steinfassaden der Häuser und anderes mehr.



der kleine Hafen von Etel



viele Ausflügler sind heute in Etel



das gegenüberliegende Ufer von Etel



die Gegend gleicht einem Archipel von hunderten kleiner Inselchen

Dann knattern wir weiter zur winzig kleinen Insel Île de St. Cado. Nein, dieses kleine Inselchen auf dem Foto mit dem einzigen Haus darauf ist noch nicht die Île de St. Cado. Es ist eines von unzähligen kleinen Inseln, die hier verstreut sind.



diese Brücke führt auf die Île de St. Cado



Wer will hier einziehen?

Auf der Île de St. Cado gibt es nur etwa ein Dutzend Häuser, wovon einige zu mieten sind. Es ist sehr hübsch hier. Derzeit sind überall Fotos ausgestellt (draußen), die schöne Landschaftsaufnahmen zeigen. Schade nur, dass Ebbe ist, da wird dem Besucher die Insellage gar nicht recht bewusst. Das Wasser ringsum ist so ziemlich ganz weg. Am späten Nachmittag sind wir wieder daheim.



für dieses Foto am Wegesrand halten wir extra an und steigen vom motorroller ab

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