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Montag, 20. Januar 2014



wir sind auf dem Weg nach Odeceixe

Ach, was haben wir gut schlafen können. Kein Sturm, kein Krach, kein Regen. Der Vollmond kann es bezeugen, der die ganze Nacht auf uns heruntergeschaut hat. Jetzt am Morgen ist der Himmel zwar ganz zugezogen, aber das muss nicht den ganzen Tag so bleiben. Wir wollen und müssen heute nach Odeceixe hinein; Annette braucht etwas aus der Apotheke. Am besten gehen wir vor der langen Mittagspause, die nämlich meist bis 15:30 Uhr andauert. Und so gehen wir gegen 11 Uhr los.



Ankunft im Dorf Odeceixe

Nach ein paar Kurven auf Asphalt - etwa 4km weit ist es bis Odeceixe - erreichen wir das Dorf auch schon. Wie ausgestorben ist jetzt alles hier; die Gästehäuser sind alle zu. Über den Dorfplatz laufen wir und sehen dann schon den Leuchtkasten mit dem grünen Plus der Apotheke, der unablässig blinkt und Laufschriften durchlaufen lässt. Unter anderem auch die Öffnungszeiten der Apotheke: Von 9 bis 20 Uhr durchgehend. Na, da können wir ja erstmal zur Markthalle gehen und auch schauen, ob es eine Post gibt, wo wir wieder Guthaben fürs Internet kaufen können.



bei der Post laden wir wieder Guthaben auf unser Vodafone-Konto fürs Internet

Die Post ist dann direkt neben der Markthalle, in die wir anschließend auch noch einen Blick werfen. Wenn es ein gutes Stück Fleisch für eine Soljanka gibt, kaufen wir es, sagen wir uns. Das Fleisch ist dann aber nicht so gut; es ist auch zu mager. Jetzt gehen wir noch in den Minimercado mit Talho (Metzger), aber auch da kaufen wir nichts. Dafür geben wir in der Apotheke 25,70 EUR aus. Wer hätte gedacht, dass zwei Komponenten für das Hautproblem, das Annette hat, so teuer sein würden? Na, Hauptsache, es hilft.



in den Straßen von Odeceixe



jetzt noch in die Apotheke



zum Schluss bleiben wir noch eine ganze Weile in der Quintal dos Sabores



hinter Glas müssen wir nicht frieren

Zum Schluss kehren wir noch in die Quintal dos Sabores ein, ein Café und Restaurant. Hier haben wir früher auch schon immer gern gesessen. Heute sind wir die einzigen Gäste. Dann machen wir uns auf den Heimweg und währenddessen reißt der Himmel immer mehr auf. Die Wolken verschwinden und machen Platz für einen strahlend blauen Himmel. Als wir wieder zurück an der Bucht von Praia de Odeceixe sind, strahlt die Sonne die Ferienhäuser so richtig schön an, als wären wir schon im Sommer. Oder wenigstens fast. Schnell stehen die Stühle draußen und sitzen wir in der Sonne. Wir machen auch mal ein Foto mit Selbstauslöser, sonst glaubt uns am Ende niemand, wie schön der Nachmittag wird. Wenig später besucht uns ein schwarzer Hund, der ganz abgemagert ist. Zuerst denken wir, es ist der Hund, der zum schönsten und größten Haus von Praia de Odeceixe gehört - den kennen wir nämlich noch von unserem letzten Besuch hier, und der war auch so mager und sah genauso aus, hatte das gleiche Kettenhalsband - aber dann sehen wir, dass es ein Weibchen ist. Wir geben ihr eine Packung Hundefutter und etwas zu trinken. Beides nimmt sie sehr gern, aber am liebsten hat sie es, als wir sie ein wenig streicheln. Sie mag gar nicht mehr weggehen von uns. Um 17 Uhr gehen wir an Bord, denn es wird empfindlich kalt.



noch ein Blick auf den Dorfplatz



jetzt machen wir uns auf den Heimweg



ein Blick auf den Ribeira de Odeceixe, den Fluss, der in den Atlantik mündet



während wir heimgehen, reißt der Himmel auf und wird ganz blau



die Sonne scheint so schön auf Praia de Odeceixe



nachmittags können wir noch schön in der Sonne sitzen



dieses abgemagerte Hundi besucht uns später (die leergefutterte Packung Hundefutter steht auf dem Gullydeckel)

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