d07.jpgd01.jpgd14.jpgd21.jpgd02.jpgd18.jpgd11.jpgd08.jpgd06.jpgd13.jpgd10.jpgd19.jpgd04.jpg

Dienstag, 31. Januar 2012



überall ist Rauhreif so früh am Morgen

Vom sibirischen Hoch, das mit seinen -20°C Ost- und Mitteleuropa so fest im Griff hat, bleiben wir hier in Portugal ja bislang verschont. Hier sind zwar auch 20°, aber PLUS. Und doch war die letzte Nacht richtig kalt, die kälteste, die wir bisher hatten. Es sind nur 7 Grad an Bord, als wir recht früh aufstehen. Uns hält auch eigentlich nichts mehr, wir wollen direkt losfahren in Richtung Ayamonte. Schalten den Wärmetauscher ein, damit die Wärme des motors während der Fahrt in den Wohnbereich geleitet wird. Diesmal nehmen wir die Schnellstraße. Puh, überall Rauhreif, aber das Morgenlicht ist ein Spektakel.



die Morgensonne kommt



über die Brücke geht es nach

Viel zu früh sind wir unterwegs; wir denken, dass das Geschäft sicher erst um 10 Uhr öffnet. Also stellen wir uns in Castro Marim auf den Parkplatz, frühstücken dort und dann ruft Herbert die Firma FFSolar in Aljezur an, damit wir auch mal deren Preise wissen. Zumindest haben sie Batterien auf Lager, und zwar 250Ah Säurebatterien für je 515 EUR. Viel Geld. Dann fahren wir rüber nach Ayamonte und die Wegbeschreibung, nämlich Ausfahrt Ayamonte Centro und dann immer gerade aus über mehrere Kreisverkehre bis man links den Hafen sieht, stimmt. Davor gibt es einen langen Parkplatz, wo die Autos Tür and Tür stehen können. Rechts der Straße ist dann die Geschäftszeile und dann sehen wir das Geschäft. "Lass uns ganz ans Ende fahren und da parken, da stören wir am wenigsten", sagt Annette. Das machen wir und kommen zum stehen. Der motor läuft noch und wir sind keine fünf Minuten in Spanien, da werden wir auch schon angeschnauzt. Der Parkplatz würde dem Hafen gehören usw. Na ja. So einen bösen Umgangston sind wir nach drei Monaten Portugal eben nicht mehr gewöhnt



gottlob gibt es einen Parkplatz direkt vor dem Geschäft

Wir laufen dann schnell zum Ayamar-Geschäft und fragen, ob er Batterien hat? Er hat, und zwar AGM-Batterien, 220AH für je 329 EUR. Donnerwetter, ist das ein Preisunterschied. Jetzt also schnell zum Wohnmobil zurück, denn direkt vor dem Geschäft ist gerade eine größere Parkfläche frei. Der Ladeninhaber, ein sehr netter Holländer (www.nauticayamar.com), bringt dann die Batterien nacheinander auf einer Sackkarre über die Straße zu uns. Dann die Schlepperei, die alten Batterien raus, die neuen rein, wobei der Holländer kräftig mit anpackt. Die alten können wir dann bei ihm zurücklassen, was nicht selbstverständlich ist in Spanien.



das sind unsere neuen AGM-Batterien



jetzt die Schufterei - die alten raus, die neuen rein



unsere Fahrt geht weiter in Richtung Nord

Wir fahren anschließend noch einmal nach Castro Marim hinüber, weil wir da besser stehen können. Herbert muss noch den Solarregler auf Gelbatterien einstellen. Dann machen wir uns auf die Fahrt nach Norden. Diesmal bleiben wir auf der IC27, der Schnellstraße. Die Landschaft ist hügelig und wird immer karger.



wieder kommen wir am Odeleite-Stausee vorbei



über diese Brücke geht es..

Irgendwann kommt diese Brücke über den Riberia do Vascão und dabei verlassen wir die Algarve und erreichen den Alentejo, und zwar den Baixo Alentejo (den südlichen oder unteren Alentejo) und den Distrito de Beja, den Bezirk Beja. Alentejo heißt "jenseits des Tejo", des Flusses, der in Lissabon in den Atlantik mündet. Man kann der Landschaft jetzt ansehen, dass es hier wohl ganz selten regnet. Orangenplantagen gibt es hier jedenfalls gar nicht; der Alentejo ist bekannt und wurde reich durch seine Korkeichen. Noch haben wir aber keinen einzigen gesehen.



..und wir verlassen die Algarve und kommen in den Alentejo



ein Pferdefuhrwerk mit insgesamt vier Pferden



wir erreichen die Stadt Mértola und überqueren den Rio Oeiras

Unser heutiges Ziel ist Mértola, eine weitere Stadt, die am Guadiana liegt. Es ist ein sehr hübscher Anblick, als wir Mértola erreichen, über die gewaltige Brücke fahren, die über den Rio Oeiras führt und zudem noch die Burg sehen, die über der Stadt thront. Und sofort nach der Ortseinfahrt kommt linkerhand ein riesiger Parkplatz. So muss es sein. Wir wollen die Stadt aber erst morgen besichtigen.



gleich nach dem Ortsanfang ist linkerhand dieser große Parkplatz



unsere Tagesroute ca. 120km

back       |      next