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Montag, 30. Januar 2012



Blick auf den Stellplatz von Alcoutim

Nachts um zwei Uhr steht Herbert auf, um im Internet zu lesen, was es mit den Batterien auf sich haben kann? Wahrscheinlich sind sie kaputt oder tiefenentladen. Es gibt, so liest er, eine Möglichkeit, sie mit einem Ladegerät mit ganz wenig Volt ganz langsam wieder aufzuladen. So ein Bosch-Ladegerät haben wir, und so schalten wir morgens um zehn den Generator ein (der steht ganz weit weg von uns in einem Gebüsch), nachdem Herbert eine Batterie abgeklemmt hat und das Bosch-Gerät dazwischengehängt hat. Wir müssen den Tag also am Platz verbringen, sitzen draußen und lesen. Am Nachmittag kommt ein deutsches Wohnmobil auf den Stellplatz gerollt, und weil Deutsche in diesem Winter hier so selten sind, kommen wir immer gern mit ihnen ins Gespräch. Der Mann kommt auch ganz bald auf uns zu und wir erzählen. Er sagt uns, dass er seit zwei Jahren ein Haus bei Tavira hat und da fragen wir ihn, ob er nicht eine Werkstatt oder einen Laden wüsste, wo man Batterien bekommt? Für den Fall, dass wir neue brauchen. Oh ja, sagt er. Auf der spanischen Seite, gleich in Ayamonte, gibt es am Hafen einen Holländer, der einen Bootszubehörladen betreibt. Er beschreibt uns die Fahrt dorthin. Abends, nach zehn Stunden am Generator, sieht es eigentlich ganz gut aus mit der abgeklemmten Batterie, aber sobald wir sie vom Ladegerät abhängen, geht die Kapazität rapide bergab. Da werden wir wohl neue Batterien brauchen, und dabei sind sie erst 1,5 Jahre alt. Sie hatten wahrscheinlich damals, als sie auf Sizilien gekocht hatten, als der Calira-Ladeautomat kaputtging, einen Knacks abbekommen. Abends schicken wir noch eine email an die Firma FFSolar in Aljezur. Es ist eine Firma, die seit 1989 existiert und von einem Deutschen geführt wird. Der hat bestimmt auch Batterien, so denken wir.

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