d18.jpgd07.jpgd06.jpgd01.jpgd21.jpgd02.jpgd10.jpgd04.jpgd11.jpgd08.jpgd19.jpgd14.jpgd13.jpg

Mittwoch, 18. Januar 2012



Blick von der Fußgängerbrücke auf die Haupteinfallstraße nach Praia da Rocha

Wir fackeln nicht lange, sondern packen alles zusammen, leeren und füllen die Tanks und verlassen den Stellplatz. Auf der Haupteinfallstraße, wo sich die Supermärkte befinden, stellen wir uns auf den Lidl-Parkplatz, laufen über die pinkfarbene Fußgängerbrücke und zum Continente. Kaufen zwei Doraden, Grünkohl und Kleinigkeiten, dann bei Vodafone im Obergeschoss wieder Guthaben fürs Internet und kaufen anschließend noch bei Lidl und Aldi ein.



beim Lidl, Aldi und Continente kaufen wir ein



es geht wieder über die neue Brücke..



..zuerst über den Ribeira de Boina..

Dann fahren wir auf der N125 in Richtung Silves (Silvesch, aber der aufmerksame Leser wird mittlerweile gelernt haben, dass das s am Ende immer ein sch ist). Der Blick über den Fluss Boina ist grandios; gegen die Sonne und gerade ist Ebbe, was die Fläche größer erscheinen lässt. Dann überqueren wir den Arade und schon müssen wir auf die N124-1 nach Silves abbiegen.



..und dann über den Rio Arade



überall Orangenhaine auf der Fahrt nach Silves

Zu beiden Seiten sehen wir Orangenhaine; die Orangen hängen üppig an den Bäumen. Silves zeigt sich dann auch von seiner besten Seite, zumal wir in diversen Sprachen begrüßt werden. Es geht über den Arade und dann links ab zum Parkplatz der Schwimmhalle. Hier waren wir ja schon mal, aber damals war es klirrend kalt in Silves, was man von heutigen Tag nicht sagen kann.



in diversen Sprachen werden wir willkommen geheißen

Mei, wieviel Wohnmobile hier stehen, auf beiden Parkflächen, links und rechts der Schwimmhalle. Also hier werden wir wohl nicht lange bleiben. Wir laufen dann einmal über den Platz und Herbert schätzt, dass es wohl an die hundert Wohnmobile sein müssen. Wir fragen uns, wo die entsorgen, denn eine offizielle Möglichkeit gibt es ja nicht. Und als wir dann sehen, wie die Leute sich ausbreiten, Tisch und Stühle draußen stehen haben, mit nacktem Oberkörper und auch nur in Badehose sitzen, und das mitten in der Stadt, dann fragen wir uns, wie Wohnmobilisten heutzutage eigentlich ticken? Wir fragen uns auch oft, warum manche ihren gesamten Hausstand draußen stehen haben, warum man Kisten, Töpfe und Plastikschüsseln draußen stehen haben muss? Die Autoreifen mit Pappen oder alten Tüchern abdeckt? Und so weiter. Als wir ein Gespräch mithören, dass man eine Zange mitnehmen muss, um irgendwo Wasser abzuzapfen, und als wir direkt gefragt werden, ob es auf dem Parkplatz einen Gully gibt, reicht es uns. Es ist eine sonderbare Mentalität, die heutzutage unter Wohnmobilisten herrscht. Wenn es nur ja nix kostet. Und mit jedem Jahr werden es mehr Fahrzeuge.



unsere Tagesroute ca. 16km

back       |      next