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Montag, 04. Februar 2019



auf dem Kirchenplatz von Warnemünde

Seit Freitag geht es Annette überhaupt nicht gut, und als der Arzt sie vorgewarnt hatte, dass es ihr anfangs mit den Tabletten schlecht ergehen würde, hatte sie noch gedacht, erstmal abwarten, so eine Zimperliese bin ich ja nicht. Aber jetzt hängt sie total durch, ist wie erschlagen. Eine der Nebenwirkungen ist ein staubtrockener Mund und Rachen - ein idealer Nährboden für den erstbesten Bazillus, der sich da ansiedeln kann und die Gelegenheit auch gern genutzt hat. Soviel Wasser und Tee kann man gar nicht trinken, wie der Hals trocken ist. Da gehen einem ja die Zähne kaputt. Jedenfalls war ans Rausgehen oder Rausfahren übers Wochenende nicht zu denken. Heute aber wollen wir mal wieder raus. Vorher holt Annette noch ihren neuen Ausweis ab, der bereits am Freitag zur Abholung bereitlag. Am Freitag war sie nicht in der Lage, sich zum Ortsamt zu schleppen. Also schneller ging es ja nicht, vom 22. Januar bis 1. Februar. Heute Vormittag ist der Himmel noch ganz blau und lacht die Sonne, aber bis wir in Warnemünde sind, gegen halb eins, zieht sich schon wieder alles zu. Wir merken, dass jetzt Ferienzeit ist in drei Bundesländern, denn es sind deutlich mehr Leute unterwegs. Im Radio sagen sie auch, dass mittlerweile immer Saison ist an der Küste. Am Alten Strom findet Annette eine hübsche Mütze, die sie dann spontan kauft. Wir kehren nirgends ein, fühlen uns beide nicht so richtig wohl. Wir fahren dann noch zum Aldi, den es ganz neu gibt in Warnemünde, neben REWE, also am Ortsanfang, und kaufen ein. Als wir wieder daheim sind, fragen wir uns, ob es richtig war, heute draußen gewesen zu sein?



wir sind am Alten Strom



eine neue Mütze muss her



jetzt haben sie die Holzstege wieder repariert - die waren ganz verschoben vom Hochwasser am 2. Januar



kleine Überreste vom 10. Warnemünder Wintervergnügen am Wochenende

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