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Freitag, 09. Februar 2018



wir verlassen Costa Nova

In der Nacht kam viel Regen herunter, und für heute sieht die Wetterkarte nicht rosig aus, auch wenn man darauf nicht allzu viel geben darf. Wir wollen mal weiterziehen, denn weiter südlich ist es ja doch wärmer als hier oben. Wir fahren über die Dörfer in Richtung Mira und gehen von dort aus auf die Autobahn. Bei einer PRIO-Tankstelle kostet der Diesel heute 1,32 EUR/L, und wir hatten vorgestern noch für 1,20 EUR/L getankt, und das bei derselben Kette. Wir gehen also jetzt auf die A17, und dieses bescheuerte neue und alte Autobahnsystem kann einen ganz schön meschugge machen. Bei der Auffahrt sieht es aus, als würden sie das neue System verwenden, für das man sich bei der Post oder irgendwo (wir haben das nie gemacht) anmelden muss und dann über das Autokennzeichen mittels Kreditkarte die fällige Autobahngebühr abgebucht wird. Man hatte uns immer gesagt, dass das System ausländische Kennzeichen nicht lesen oder vielmehr verarbeiten könne.



es geht an der Lagune entlang

Jedenfalls kommt nach wenigen Kilometern eine Art Notfallbucht, oder jedenfalls ist die Autobahn an dieser Stelle nicht verbreitert oder so. Wenn man geradeaus weiterfährt, heißt es plötzlich Via Verde, und würde man in diese Bucht einbiegen, heißt es "Tirare o Título - Pick up your ticket" (Ziehen Sie ihr Ticket.) Wir fahren geradeaus durch, also Via Verde, aber dann denken wir, dass es sich bei Via Verde (grüne Straße) wohl um Abonnenten handelt. Also fahren wir bei der nächsten Ausfahrt raus, und dann kommen die üblichen Bezahlstationen. Ein Ticket haben wir ja nun nicht, und so fahren wir durch die offene Bahn für Via Verde. Dann kehren wir um, fahren in die Bahn, wo man ein Ticket zieht und gehen wieder auf die Autobahn. Jetzt bleiben wir drauf bis Marinha Grande, unserer Zielgegend. Bei der Ausfahrt sind 14,75 EUR zu zahlen. Das Thermometer zeigt während der Fahrt immerhin 14°C, weiter oben waren es immer knapp unter 10°C. In Marinha Grande kaufen wir ein beim Aldi und fahren ins benachbarte São Pedro de Moel (manchmal heißt es auch de Muel). Das Wetter kippt, es fängt zu nieseln an, und so bleiben wir bei uns an Bord und schauen auf den Atlantik. Na ja, morgen ist auch noch ein Tag.



Wasser, wohin man schaut


 



wir erreichen das schöne São Pedro de Moel



vorbei am Leuchtturm



diesen Ausblick haben wir von unserem Wohnzimmer



der Atlantik in ewiger Unruhe



unsere Tagesroute ca. 125km

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