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Samstag, 04. Februar 2017



wir verlassen Ondres

Was für ein greisliches Wetter. Was für Regenmassen und was für ein Sturm. Was für wilde Geräusche der Atlantik gemacht hat. Wie froh wir sein können, dass wir gestern so einen schönen Tag hatten in den beiden baskischen Orten. Auch beim Aufstehen regnet es noch; da können wir schon mal üben für das, was uns daheim in Deutschland erwartet. Hätten wir hier auf dem Stellplatz von Ondres Strom (der ist abgeschaltet), würden wir vielleicht heute noch hiergeblieben sein. So aber wollen wir weiterziehen, und als wir losfahren, hört der Regen mehr oder weniger auf. Beim Carrefour kaufen wir noch ein Baguette und ein Grillhähnchen und fahren dann immer nordwärts. Über Labenne, Capbreton, Hossegor und gehen bei Saint-Vincent-de-Tyresse auf die A63, was früher die mautfreie N10 war. Vom letzten Jahr her wissen wir noch, dass es auf der Strecke nach Bordeaux zwei Mautstellen gibt (á 11,50 EUR), die man umfahren kann. Und so fahren wir bei Ausfahrt 11 herunter, halten uns in Richtung Castets und gehen dann wieder auf die Autobahn. Leuchtschriften warnen vor dem Wetter: Alerte Meteo - Vent violent (gefährlicher Wind). Na ja, der Wind ist schon fast egal bei dem ollen Wetter heute. Dann Obacht: Ausfahrt 17 wieder runter von der Autobahn und nebenher fahren bis zur nächsten Auffahrt. Wir träumen ein wenig und verpassen die nächstmögliche Auffahrt und gehen dann erst hinter Belin-Béliet wieder drauf.



nach dem Verlassen der Autobahn kommen wir hier durch und essen uns das Grillhähnchen



Vorsicht, gefährlicher Wind



wieder geht es neben der Autobahn her

Die restliche Fahrt ist dann unspektakulär. Bis Bordeaux bleiben wir auf der A63 und müssen uns in Richtung A10 Paris halten. Wir sind auf der Rocade Bordeaux, der Ringautobahn, und alles fließt. Es geht über die Garonne und später auch über die Dordogne. Wir fahren und fahren, bis wir auf der A10 sind und die Ausfahrt 39a nehmen in Richtung Angoulême. Steht sogar dran "Dernière sortie avant péage" (letzte Ausfahrt vor dem Bezahlen). Ist ja auch irre, wieviel LKWs hier überall unterwegs sind. Es regnet auch wieder, als wir das Département de la Charente Maritime erreichen. Wir steuern auf den allerersten Rastplatz zu, durchfahren eine Höhenbegrenzung, bei der keine Meterangabe dransteht. Annette steigt aus und schaut, ob wir durchpassen. Ach, dicke passen wir, sind bestimmt 3m. Auf diese Weise sind wir vor LKWs geschützt, die nachts lärmen könnten. Wir igeln und an Bord ein und freuen uns schon ein wenig auf daheim. Bei so einem ollen Wetter muss man nicht mehr unterwegs sein. Und für Portugal und Spanien sieht es jetzt auch nur noch traurig aus auf der Wetterkarte. Wir schneiden eine dicke Pomelo auf, die wir abends essen. Kalt ist es nicht; heizen müssen wir bis zum Schlafengehen nicht.



jetzt sind wir schon in der Gascogne



wir müssen nur der Beschilderung folgen



unsere Tagesroute ca. 234km

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