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Donnerstag, 02. Februar 2017



zumindest wird es richtig freundlich am Himmel

Wir blieben die einzigen auf dem riesigen Parkplatz hinter der Tankstelle. Und wie der Sturm gewütet hat die ganze Nacht. Und wie es geschüttet hat aus Eimern. Wir hatten mit einer kälteren Nacht gerechnet, aber die Bordtemperaturen, als wir aufwachen, sind bei 10°C. Der Regen hört langsam auf, während wir frühstücken. Toll, dass unser Vodafone Portugal auch hier in Spanien funktioniert. Das können wir jetzt noch schön nutzen. Als wir losfahren, hat der Regen aufgehört; es wird sogar mal freundliche am Himmel. Die Landschaft bleibt schön mit diesen warmen Erdfarben. Auch die Häuser der umliegenden Dörfer sind ockerfarben. Wir rollen schön dahin und erreichen Aranda de Duero - hier fließt also der Douro entlang, der in Porto in den Atlantik mündet. Ab Burgos geht es auf die AP1, die Bezahlautobahn in Richtung Vitória Gasteiz. Es wäre zwar auch neben der Autobahn hergegangen, und wir sehen auch viele LKWs, die da entlangfahren, aber wir gönnen uns jetzt mal die bessere Autobahn. Und mit dem Kastenwagen gehören wir ja in die Klasse 1, zu den PKWs, und zahlen für das Stück bis Vitória 12 EUR. Auf der Strecke fängt es richtig an zu schütten.




ein Blick auf Erma, einen der wenigen Orte entlang der Strecke

Wir kommen an der Stadt Miranda de Ebro vorbei. Den Ebro kennen wir ja auch, vor allem das Ebro-Delta. Schöne Gegend, aber Mücken ohne Ende. Ab Vitória gehen wir wieder auf die A1, die kostenlose Autobahn, und fahren in Richtung San Sebastián. Es ist eine kurvenreiche Strecke, aber landschaftlich wieder sehr schön. Wir sind nun auch im Baskenland bzw. in Euskadi bzw. Euskal Herria. Wieviel Industrie es hier gibt. Der Regen hat aufgehört, als wir Irun erreichen. Es gibt übrigens Irun und Iruña, was nicht das gleiche ist. Irun ist Irun, und Iruña ist Pamplona. In Irun sind es immerhin 16°C. Wir wollen auch wieder in diesen Einkaufskomplex Alcampo, der direkt an der Autobahn liegt. Dort wollen wir baskischen Schinken kaufen und tanken. Es geht ein starker, aber warmer Wind, als wir aussteigen. Anschließend gehen wir noch zu McDonald's. Als wir drinnensitzen, fängt es wieder an zu schütten, und wie. Wir haben das Tablet dabei und vertreiben uns ein wenig die Zeit damit. Dann tanken wir noch für 1,00 EUR /L Diesel und fahren hinüber nach Frantzia. Ist immer wieder lustig, die baskische Sprache. Als hätten sie die Sprache extra erfunden und sie so klotzig und ungelenk gemacht, dass Fremde sie nicht ergründen können. Wir fahren nur bis Hendaye, denn mittlerweile ist es halb fünf, und wir wollen nicht in den Feierabendverkehr geraten. Trotzdem ist überall der Bär los. Es sind sogar Surfer im Wasser. Grr, mit denen wollen wir nicht tauschen.



Vorsicht Regen - Wind      hier beginnt das einzige Stück Bezahlautobahn für uns


 



es geht auch wieder durch diverse Tunnel



wir erreichen Irun bei strahlendem Sonnenschein



erwischt +++ bei McDonald's in Irun



wir tanken noch günstig beim Alcampo Supermarkt



gleich sind wir in Frantzia



Ankunft in Hendaye, alles so schön baskisch



der Atlantik tobt



wir stehen direkt am Ozean in Hendaye



unsere Tagesroute ca. 366km

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