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Mittwoch, 22. Februar 2017



unser Mittagessen

Wir müssen ja wirklich froh sein, dass wir nicht schon längst weggeflogen sind oder dass das Dach abgerissen wurde bei diesem Sturm. Und dabei heißt es, dass es weiter nördlich noch viel schlimmer zugeht. Nur gut, dass wir gestern, als wir in der Stadt zu tun hatten, alles eingekauft hatten und während des Sturms nicht rausmüssen. Herbert fängt am frühen Vormittag an, einen Rindergulasch zu kochen, der am Ende ein schönes Wintergericht ist mit Rotkohl und allem. Der Fernseher ist lange Zeit an und kann die wilden Sturmgeräusche nur teilweise überlagern. Annette ist jetzt auch mit beiden Büchern der Natascha Kampusch durch, und sie findet, dass man der Frau Kampusch großes Unrecht angetan hat. Warum ist man der Frau Kampusch eigentlich mit so viel Häme und Gehässigkeit begegnet in all diesen Jahren seit ihrer Selbstbefreiung? Immer wieder hat man den Fall neu aufgerollt und ist immer wieder zum gleichen Ergebnis gekommen. Man hat die abstrusesten Behauptungen aufgestellt, und alles nur, weil sich alle möglichen Leute mit diesem Fall profilieren wollten. Besonders im zweiten Buch (Zehn Jahre Freiheit) wird deutlich, wie man mit der Frau Kampusch umgegangen ist. Jetzt hat Annette mit "Kindermund" von Pola Kinski angefangen, und ihr wurde schon nach den ersten paar Seiten schlecht. Was für ein Monster dieser Klaus Kinski war.

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