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Dienstag, 07. Februar 2017



es geht direkt an der Loire entlang

Zumindest lacht die Sonne heute auch wieder. Wir trödeln lange herum, bevor wir weiterfahren. Wenn wir uns die Wetterkarte so anschauen, wird uns die Pfalz mit Regen und Schneefall erwarten. Heute Abend und morgen auch. Und dabei sind unsere Winterreifen schon ziemlich abgefahren. Vielleicht sollten wir noch ein paar Tage abwarten mit der Heimkehr und noch hier in Frankreich irgendwo ausharren. Wir hatten auch schon überlegt, uns beim Euromaster oder so neue Reifen aufziehen zu lassen, aber alles in der Fremdsprache, ach, irgendwie hatten wir unterwegs in Spanien oder Frankreich keine Lust dazu. Und allzu weit kann man auf der Wetterkarte ja auch nicht vorausschauen. Schauen wir mal, wo wir abbleiben. Feste Termine haben wir erst ab dem 21. Februar. Als wir jetzt so gegen 13 Uhr losfahren und es immer an der Loire entlanggeht und die Sonne auf den Fluss scheint, ist es schon eine wahre Freude. Dass es draußen nur 10°C sein sollen, können wir gar nicht glauben. Immer wieder mal sehen wir ein Loire-Schloss aus dem Seitenfenster.



und wieder ein Schloss aus dem Seitenfenster - Chaumont-sur-Loire



die Loire ist einer der wenigen noch naturbelassenen Flüsse Europas



Blois kommt in Sicht



die Brücke von Blois

Wir durchfahren Blois und halten uns in Orléans in Richtung Montargis. Unterwegs halten wir noch bei einem Super U und lassen uns hinreißen zu einer Grillhaxe. Die sieht so verführerisch aus, knusprig und heiß, aber die ist dann fast kalt. Der Kilopreis stand auch nicht dran und die Haxe kostet dann 11,60 EUR. Na ja, vielleicht können wir den Rest ja aufbraten. Dafür sind die vier Pomelos ein Schnäppchen à 1 EUR. Es ist schon nach 16 Uhr, als wir Montargis erreichen, und nirgends hatte es einen Platz für die Nacht gegeben. Wir waren sogar noch abgebogen nach Châteauneuf-sur-Loire, aber nix zu machen gewesen. Wir steuern dann hinter Montargis auf einen riesigen Gewerbepark, wo es auch einen Intermarché gibt. Da stellen wir uns hin für die Nacht. Annette ist wieder die fleißige Biene und setzt ihren Schreibmarathon fort. Morgens aufzustehen fällt ihr derzeit schwer, und wir beide kommen nie vor halb neun aus den Betten. Wir armen geplagten Wesen.



kaum zu glauben, dass draußen nur 10°C sind



unsere Tagesroute ca. 172km

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