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Sonntag, 07. Februar 2016



vom Huhn . . .

Heute ist es wieder so stürmisch wie an den Tagen zuvor, nur dass es außerdem noch schüttet wie aus Eimern. Der Herbert steht heute erst um 10 Uhr auf, aber wir wollen heute eh nirgendwo hin. Bis um zehn liest Annette im Internet vom Rumänien unter Ceausescu, vom Pitesti-Experiment und bis hin zu Herta Müller, der Literaturnobelpreisträgerin. Immer tiefer kommt man in die Materie, wenn man erstmal am lesen ist. Am späten Vormittag lassen wir dann das Huhn köcheln und rupfen das Fleisch in kleine Stücke für das Hühnerfrikassee. Am Nachmittag schauen wir uns auf WDR die Veedelszüge an. Wir sind zwar keine Karnevalsleute, aber die Sendungen, die auf WDR laufen, die mögen wir dann doch. Und sei es nur für den herrlichen Kölschen Dialekt. Ein Schull- und Veedelszoch nach dem anderen zieht durch Köln. Veedel ist Viertel, Stadtviertel. Gell, soviel Kölsch kapieren wir langweiligen Nichtkölner dann schon noch. Am frühen Abend stellt Herbert sich in die Küche und kümmert sich um das Frikassee. Etwas Margarine in den Topf, mit etwas Mehl vermengen, und dann immer schön auffüllen mit dem Sud, in dem das Huhn gekocht hatte. Dann kräftig Zitronensaft hinein und fertig. Es ist immer noch am regnen und stürmen, als wir mit dem Essen anfangen. Hühnerfrikassee ist ein tolles Winteressen und hält jede Erkältung fern.



. . . zum Hühnerfrikassee

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