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Mittwoch, 25. Februar 2015



wir verlassen Coruche

Heute wollen wir unsere Reise fortsetzen. Als Ziel haben wir uns den kleinen Ort Valada ausgesucht, wo man mit dem Wohnmobil direkt am Ufer des Rio Tejo stehen können soll. Der Ort ist auf der anderen Uferseite von hier aus gesehen, aber es gibt eine Brücke, die ohne große Umwege hinüberführt. Bevor wir losfahren, entleeren und füllen wir noch unsere Tanks. Am späten Vormittag kann es dann losgehen, zunächst noch ein Stück am Rio Sorraia entlang, dann durch Eukalyptus- und Korkeichenwald. Wir durchfahren die Orte Fajada und Glória do Ribatejo. Ribatejo - das heißt Ufer des Tejo, und in dieser Region befinden wir uns jetzt; nicht mehr im Alentejo - was Jenseits des Tejo heißt. Alles bezieht sich auf den Rio Tejo, den Fluss, der in Spanien entspringt (an dessen Quelle waren wir mal) und der in Lissabon als riesig breiter Strom in den Atlantik mündet.



so sehen Korkeichen aus, wenn sie frisch geschält sind

Die Gegend sieht schon wieder aus wie eine Wanderdüne, überall Sandboden. Manche Korkeiche steht ohne Borke da, mit blutrotem Stamm und der Zahl der letzten Schälung aufgemalt, wie eine 4 für 2014. Dann erreichen wir auch schon die Stadt Muge, die recht nett aussieht. Die Sonne kann gerade durch ein Wolkenloch schauen und die Kirche von Muge anstrahlen. Wir biegen ab in Richtung Valada, aber dann sehen wir ein Schild mit einer Höhenbegrenzung von 3m, für eine Brücke namens Ponte Rainha (Königin) Dona Amélia. Nanu? Wir fahren trotzdem erstmal weiter. Es kommt eine winzig kleine Brücke, die nur 2,4m breit ist. Die schafft unser Phoenix aber locker. Dann kommt das Schild für die andere Brücke, die wir aus der Ferne auch sehen können. 3m Höhe und 2,2m Breite. Hier geht es nicht weiter für uns. Wir schauen mal auf dem Navi, wie und wo wir über den Tejo kommen, aber der Umweg ist uns zu groß. Und so werfen wir unser Tagesziel über den Haufen und planen um. Jetzt soll es direkt an die Westküste gehen.



Durchfahrt durch Muge



über die erste der Brücken schaffen wir es noch spielend



auf der Fahrt zur Autobahn, der A15



überall ist Wasser

Wir kehren um nach Muge, halten uns in Richtung Santarém und gehen auf die Autobahn, die A15 in Richtung Caldas da Rainha (die Quellen der Königin). Für die 44km auf der Autobahn zahlen wir 6,75 EUR, kommen aber sehr gut voran auf der Autoestrada do Atlântico. Die Wolken werden immer dichter. Das letzte Stück fahren wir auf der A8 bis Ausfahrt 18 - Foz do Arelho. Wir wollen uns an die Lagune stellen, wo wir schon öfter mal waren. Von der Autobahnausfahrt bis nach Foz do Arelho (Foz heißt Flussmündung) kommen wir an herrlich altem Baumbestand vorbei. Jetzt noch durch den Ort und hin zum offiziellen Stellplatz an der Lagune. Die Nacht kostet jetzt 3 EUR und wir haben Platz in der ersten Reihe zum Wasser. Hach, wie schön es hier ist. Und was haben wir, als wir hier ankommen? Strahlenden Sonnenschein und einen blauen Himmel. Und fünf Minuten später? Herbert in kurzen Hosen. Hier sind auch zwei Paar Wohnmobilisten, die wir schon in der Algarve kennengelernt hatten. Portugal ist eben klein und man sieht sich immer wieder. Dann sitzen wir draußen in der Sonne und freuen uns auf eine tolle Zeit hier. Es ist ein schönes Fleckchen Erde mit einem guten Umfeld wie Óbidos, São Martinho do Porto und Nazaré. Hach, jetzt sind wir richtig zufrieden.



es geht auf die Autobahn



auf der A15 kommen wir gut voran



auf der Fahrt nach Foz do Arelho kommen wir an herrlichem Baumbestand vorbei



wir erreichen Foz do Arelho



hier können wir die Lagune schon sehen



durch dieses Baumspalier geht es zum Stellplatz von Foz do Arelho



so stehen wir hier - in erster Reihe zur Lagune



Herbert in kurzen Hosen



am Abend zieht der Himmel wieder zu



unsere Tagesroute ca. 117km

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