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Samstag, 21. Februar 2015



weiter geht unsere Fahrt nach Norden

Heute kommen wir mal wieder nicht aus dem Bett, nicht vor halb elf. Wir frühstücken dann noch und dann kann es losgehen. Zumindest haben wir heute schönes Reisewetter. Die Straße windet sich in tausend Kurven, sodass sich die hundert Kilometer endlos hinziehen. Auch auf der N122 geht es nur kurvig weiter. Nach kurzer Zeit erreichen wir die Brücke, die über den Ribeira da Vascão geht und die gleichzeitig die Algarve vom Alentejo trennt. Weiter geht es vorbei an unzähligen Eukalyptusbäumen, die sehr hoch sind. Deren Borke hängt immer in Fransen oder Fetzen vom Baumstamm; daran erkennt man die Bäume so gut. Dann erreichen wir die Stadt Mértola, die wieder schön aussieht. Jetzt halten wir uns in Richtung Beja; die Eukalyptusbäume werden von Pinien abgelöst und wir fahren an etlichen Storchennestern vorbei. Als würden die Störche zu einer Storchenparade angetreten sein, so viele Nester gibt es hier. Das Land wird ganz platt und die Straße schnurgerade, bis wir Beja erreichen. Unser erstes Ziel ist erstmal die BP-Tankstelle, wo wir Gas tanken. Immerhin 19 Liter. Dann stellen wir uns auf den großen Parkplatz, der direkt an der Straße liegt, die nach Évora führt. Hier hatten wir vor Jahren schon mal gestanden.



eine Schafherde mit Schäfer kommt des Wegs



diese Brücke trennt die Algarve vom Alentejo



es geht vorbei an vielen Eukalyptusbäumen



wir erreichen Mértola



Durchfahrt durch Mértola



so viele Störchennester überall



Durchfahrt durch Vale de Açor de Cima



Ankunft in Beja

Nach einem frühen Nachmittagskaffee rappeln wir uns auf zu einem Spaziergang durch Beja. Zumal es heute nicht so kalt ist wie damals vor Jahren. Windig ist es jetzt aber auch. Das muss vom platten Land herrühren. Allzu weit ist der Weg in die Innenstadt nicht, und wir beginnen unseren Spaziergang auf der Rua da Lisboa, die uns auf den großen Platz, den Praça da República, führt. Wie groß der ist. Heute gefällt uns Beja viel besser als damals, auch wenn fast alle Geschäfte schon geschlossen sind. Es gibt drei schöne Geschäftsstraßen, die alle mit blauen oder gelben oder weißen Sonnensegeln bespannt sind, was sehr hübsch aussieht. Die Geschäftsstraßen haben klangvolle Namen wie Rua Capitão João Francisco de Sousa. Natürlich kommen wir auch an mehreren Kirchen vorbei wie auch am Castelo, das aber derzeit restauriert wird und dessen Steintreppen abgesperrt sind. Zum Schluss gehen wir noch zum Pingo Doce Supermarkt und kaufen uns - nach Monaten mal wieder - zwei dicke Scheiben Kotelett. Fleisch essen wir ja so gut wie gar nicht mehr, aber heute ist uns mal danach. Am Abend kommen noch ein paar Autos auf den Parkplatz, die wohl zum Restaurant wollen, aber ansonsten bleibt es recht ruhig hier.



direkt neben uns am Parkplatz ist diese Wasserfläche, neben einem schicken Restaurant



wir laufen nach Beja hinein


 



auf dem Praça da República



der Praça da República hat gewaltige Ausmaße und macht seinem Namen alle Ehre



heute gefällt uns Beja besser als damals



die Geschäftsstraßen haben Sonnensegel gespannt



Die eckige oder die runde, das ist hier die Frage bei einem der Optiker.



diese Skulptur ist aus dem Jahre 2013 (MMXIII), im Innern sprudelt das Wasser, als würde es kochen


 



wir kommen auch an mehreren Kirchen vorbei


 



wir machen uns auf den Rückweg



ein Blick auf das Castelo, das derzeit restauriert wird


 



unsere Tagesroute ca. 98km

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