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Donnerstag, 12. Februar 2015



unser Phoenix kommt auf die Bühne

Es ist längst nicht mehr so, dass Annette so eine extreme Frühaufsteherin ist. Vor halb acht (deutscher Zeit) kommt sie nie aus dem Bett, und so ist es auch heute früh. Von jetzt ab haben wir noch genau zwei Stunden, bis wir bei MAN sein müssen. Da müssen wir uns richtig beeilen; den Tagesbericht schreiben, Tee kochen, frühstücken, alles zusammenpacken und losfahren. Bei MAN fängt man dann pünktlich an mit der Arbeit. Unser Phoenix kommt auf eine Bühne und ruckzuck ist der alte Auspuff ab und der neue dran. Beim Gaspedal nehmen sie die Feder, die man uns in Frankreich eingebaut hatte (nachdem das Gaspedal nicht mehr in seine Normalposition zurückging) heraus, ölt und schmiert alle Kabel, die von der Einspritzpumpe abgehen, und dann funktioniert das Gaspedal ohne die Extrafeder. Sie führen uns das Fahrzeug vor, und alles ist gut. Jetzt sollen sie uns noch den Reifendruck prüfen, denn die öffentlichen Druckluftanlagen, z.B. an Tankstellen, gehen nicht bis 6,5bar. So, dann machen sie uns die Rechnung fertig. Die Gesamtrechnung beläuft sich jetzt auf 1.152,98 EUR brutto. Da staunen wir nicht schlecht, dass die Gesamtsumme gar nicht so hoch ist. Man hat uns auf fast alle Teile vom neuen Auspuff (es sind 17 Positionen) einen Rabatt von 5 bis 8% gewährt. Die Arbeitsstunde beläuft sich auf 47 EUR plus 23% Mwst, also 57,81 EUR. (Bei MAN in Rosenheim kostet die Arbeitstunde 98 EUR plus 19% Mwst., also 116,62 EUR.) Wir zahlen dann per Banküberweisung, da der Kartenleser nur Debitkarten akzeptiert.



Seit wann kann Herbert portugiesische Zeitungen lesen?



weiter geht unsere Fahrt

So, jetzt wollen wir zum Meer zurück. Von Petra und Dieter haben wir einen tollen Tip für einen Platz am Meer bekommen, aber wir sollen diesen Platz nicht im Internet ausposaunen, damit im nächsten Winter nicht jeder dorthin fährt. Zunächst mal fahren wir durch Vilamoura, das heute schick ist wie eh und je. Am Wochenende findet hier in internationales Segelturnier statt. Wir kommen an vielen Golfplätzen vorbei. Hier ist es richtig schön. Dann fahren wir weiter und weiter, bis wir an besagtem Platz am Meer ankommen. Es stehen vielleicht zehn Wohnmobile da. Und wen sehen wir hier? Die beiden Schweden Yvonne und Ingemar, die beiden, mit denen wir in Santa Luzia im November beim Fado-Abend waren und die wir seitdem schon öfter wiedergesehen haben. Sie kommen gleicht auf uns zugeeilt. Beim letztenmal ist Annette dem zwei Meter großen Ingemar ja auf den Fuß getreten bei der Umarmung, und diesmal stößt sie mit ihrem Kinn an sein Schlüsselbein. So ein Riese ist eben ungewohnt. Wir setzen uns dann auch eine ganze Weile zu ihnen und haben einander viel zu erzählen. Auch die beiden stört, dass heuer viel zu viele Wohnmobile in der Algarve sind. Zwischendurch sind sie auch mal nach Spanien rübergefahren, nach Sevilla und Gibraltar. Aber Gibraltar war zu teuer in allem, weil der Euro doch so weich geworden ist (Kurs zum Pfund: 1,40 EUR) und in Sevilla hat man auf einem bewachten Parkplatz versucht, bei ihnen einzubrechen. Dabei wurde ihnen der Türgriff kaputtgemacht und drei Stellen an der Tür, an den Scharnieren. Jetzt sind sie also wieder hier, aber auch ihnen gefällt dieser Massentourismus von Wohnmobilen nicht. Abends ist es hier dann ganz ruhig und vor allem ganz dunkel. Hier ist keine einzige Laterne, was mal wieder richtig schön ist.



Durchfahrt durch Vilamoura



wir kommen unserem Ziel immer näher



jetzt können wir unseren Platz am Meer schon sehen



so haben wir uns hingestellt



hier stehen auch ein paar Korkbäume   (das 500. Foto des Jahres)



unser Umfeld


 



nur gut, dass die Wohnmobile nicht auch hier schon wie die Heuschrecken hier eingefallen sind

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