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Mittwoch, 18. Februar 2015



morgens schippern schon die ersten Boote auf dem Rio Guadiana

Tausend Sterne standen am Himmel, aber die Nacht war viel kälter als alle anderen der vergangenen Woche. Wir sind zwar hier noch in der Algarve, aber sobald man die Küste verlässt, merken wir immer ganz deutlich den Temperaturabfall. Wobei es tags eigentlich genauso warm ist wie unten an der Küste, aber nachts wird es im Hinterland immer bitterkalt. Am Morgen zeigt sich die Sonne dann recht bald, und erste Boote schippern schon wieder auf dem Rio Guadiana. Wir überlegen, ob wir einen Tag hierbleiben sollen, denn der Blick auf den Fluss ist so schön, und in der Sonne ist es so herrlich warm, aber es kommt manches Auto hier an für ein Foto, wirbelt Staub auf und fährt wieder weiter. Das ist uns zu unruhig, und auch, wie das aussehen muss, wenn wir hier die Stühle herausstellen. Also fahren wir weiter. Erstmal nur bis Alcoutim, wo wir die Tanks leeren und füllen wollen.



jetzt blühen die Bäume so schön



ein erster Blick auf Alcoutim auf der portugiesischen und Sanlúcar auf der spanischen Seite



Sanlúcar de Guadiana auf der anderen Seite des Flusses

Es sind ja bloß ein paar Kilometer bis Alcoutim, und dann sehen wir auch schon Alcoutim auf der einen und Sanlúcar de Guadiana auf der anderen, der spanischen Seite des Flusses. Als wir durch Alcoutim fahren, sieht Herbert schon von weitem, dass der Stellplatz voll ist. Es stehen sogar vier Wohnmobile auf einem Parkplatz im Ort. Na ja, insgeheim hatten wir uns das ja gedacht, aber so voll wie heute haben wir den Stellplatz von Alcoutim noch nie gesehen. Nachdem wir entsorgt und Wasser getankt haben, geht unsere Fahrt weiter. Nach wenigen Kilometern sieht Herbert, der Fuchs, eine Fläche im Grünen. Er biegt ab und es tut sich ein nettes Plätzchen für uns auf. Wir stellen den Phoenix dann so, dass wir aus dem Fenster einen direkten Blick auf Alcoutim haben. Schnell die Stühle heraus und in die Sonne gesetzt. Wind geht heute keiner mehr. Wir machen uns dann einen schönen Nachmittag. Abends leuchten die Laternen so schön, aber es sind nur die Kirchglocken von Sanlúcar zu hören. Noch viel später, Annette ist schon im Bett, geht Herbert nochmal ins Internet und liest in einem der Wohnmobilforen, dass der Platz am Meer, auf dem wir die letzten fünf Nächte verbracht hatten, jetzt auch von der Polizei geräumt wurde. Da hatten wir aber Glück, dass wir nur einen Tag früher abgereist sind. Von allen möglichen Leuten wurde uns schon gesagt, dass die Polizei mittlerweile strikt durchgreift und die Plätze räumt, weil es einfach zu viele Wohnmobile sind, die hier unten sind. Zum Beispiel der Platz in Altura, wo die Wohnmobile jahrelang im Winter gestanden haben - geräumt. Andererseits stellen sich die Wohnmobile auch überall frech hin trotz Verbotsschildern, zum Beispiel in Boca do Rio. Oder wie gestern an der Markthalle von Tavira.  



wir erreichen Alcoutim



der Stellplatz von Alcoutim ist rappelvoll



Ob wir hier irgendwo unterkommen können?



diese Fläche hat Herbert rechtzeitig gesehen



unser Plätzchen im Grünen



ein Blick aufs Umland



Abend wird es - später leuchten die Laternen von Alcoutim und Sanlúcar de Guadiana

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