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Freitag, 27. Februar 2015



so leer ist es auf dem Stellplatz von Foz do Arelho geworden

Für heute ist Schlechtwetter angekündigt und Wind mit Windgeschwindigkeiten bis zu 70km/h. Na, das kann ja was werden, und gleich am Morgen spüren wir, wie der Wind an unserem Phoenix rüttelt. Dann aber reißt der Himmel auf und wird ganz blau. Man kann sich auf die Wettervorhersagen eben nicht immer verlassen. Das Wetter wird viel besser als auf der Wetterkarte dargestellt. Und so wollen wir heute mal eine Wanderung machen, und sei es nur um des Laufens willen. Den Holzweg an der Steilküste entlang, der im letzten Jahr noch nicht ganz fertiggestellt und noch abgesperrt war. Wir fangen im Ort an, wo wir eine steile Straße in Angriff nehmen. Hier stehen ein paar hübsche Sommerhäuser, wie überhaupt Foz do Arelho ein netter Küstenort ist. Dann sind wir oben angekommen, wo der alte Küstenweg und auch der neue Holzweg beginnen. Aber der Holzweg ist noch genauso unfertig wie im letzten Jahr. Da ist bestimmt das Geld ausgegangen oder wurde gekürzt. Na ja. Der Blick aufs Meer ist trotzdem grandios. Der Wind ist arg, die Wellen toben, aber es ist wohl gerade Ebbe. In einem weiten Bogen laufen wir heimwärts, wo wir noch schön lange draußen sitzen können. Mit unserem Nachbarn aus dem Havelland kommen wir ins Gespräch, der uns, nachdem er Herbert mit dem Fernglas sitzen sieht, sein eigenes Fernglas zeigt. Von Carl Zeiss Jena. Auf dem Flohmarkt erstanden für 25 EUR mit kaputten Prismen. Annette sagt dem Mann, dass sie so ein gleiches Fernglas auch hätte, von ihrem Vater. Dass es das gleiche sein müsste. Hol' es mal her, sagt Herbert ihr. Also holt Annette es her, und da guckt der Nachbar nicht schlecht, als Annette ihm das gleiche Fernglas herzeigt. In der original Lederhülle. Auch 7x50. Der Nachbar schaut mal durch und hat nichts zu beanstanden, außer dass es mal gereinigt werden müsste. Er hatte seines ja reparieren lassen, bei sich in Rathenow im Havelland, wo diese Ferngläser früher - zu Ostzeiten - produziert wurden. Er sagt, dass sie mittlerweile richtig wertvoll seien und dass wir unseres unbedingt behalten sollten. Das machen wir ja sowieso, weil es ein Erbstück ist. Er gibt uns die Adresse von dem Optiker in Rathenow. So geht der Nachmittag dahin und ruckzuck ist es Abend. Heute ist ja Freitag, und am Abend kommen noch einige Wohnmobile auf den Platz. Hauptsächlich Portugiesen, die hier das Wochenende verbringen wollen. Bis nachts um elf kommen noch welche an.



hier parken im Sommer die Autos - jetzt haben sie auch überall Höhenbegrenzungen angebracht



wir laufen nach Foz do Arelho hinein



hier gibt es manches schöne Feriendomizil



immer höher hieven wir uns die Straße hinauf - ein Blick zurück



wir mögen die Dünenlandschaft immer so sehr



am neuen Holzweg fehlen die Handläufe noch immer, und deshalb ist er noch nicht freigegeben



aufs Meer schauen könnten wir den ganzen Tag lang



wir bleiben auf dem alten Küstenwanderweg


 



Ferienhäuser gibt es zuhauf, und viele sind zu mieten



unser Rundgang ist fast beendet


 



im Ala Norte hatten wir ja gestern gesessen



alles ist immer so hübsch angelegt



ein Blick auf die Lagune von Foz do Arelho



diesen Blick haben wir von unserem Platz aus (hinter der niedrigen weißen Mauer ganz links stehen wir)



jetzt einen Kaffee

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