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Dienstag, 17. Februar 2015



noch schnell die Scheibe putzen, bevor es losgeht

So, heute werden wir weiterziehen. Wir haben auch so gut wie keine Vorräte mehr. Zum Frühstück essen wir das letzte Stück Brot, das wir noch haben. Gestern Abend war es der letzte Apfel, und so weiter. Wir verabschieden uns noch von unseren schwedischen Nachbarn, Yvonne und Ingemar, und weil wir die Algarve jetzt verlassen wollen, tauschen wir auch noch unsere Email-Adressen aus. Nun werden wir einander wohl nicht mehr so häufig über den Weg laufen. So, dann kann es losgehen, und das Wetter zeigt sich heute von seiner besten Seite. Es ist aber sehr windig. Das merken wir, als wir durch Vale de Carro und Retorta fahren. Auf der Nationalstraße geht dann solch ein Wind, der gegen den Phoenix drückt. Wir schunkeln hin und her, als wären wir im Karneval. Die Palmen biegen sich.



Durchfahrt durch Vale de Carro



wir biegen mal ab nach Olhão



es geht vorbei an der Markthalle von Olhão



hier ist einiger Trubel

Dann geht es an der schönen Kirche von São Lourenço vorbei und immer weiter ostwärts. Durch Faro hindurch und nach Olhão. Wir biegen mal ab nach Olhão und wollen schauen, ob vielleicht wieder Wohnmobile am Hafen stehen? Sie stehen dort wie in früheren Jahren. So, dann erreichen wir auch schon Tavira. Beim Aldi auf der N125 wollen wir erstmal einkaufen, zum Beispiel alle fünf Schwarzbrote, die sie dort noch haben und vieles, vieles mehr. Dann fahren wir die paar Kilometer zurück und biegen ab nach Santa Luzia. Alle Leute haben uns erzählt, dass Santa Luzia hoffnungslos überfüllt sei von Wohnmobilen, aber wir wollen es mit eigenen Augen sehen. Zuerst kommen wir am Fußballstadion vorbei, wo etwa zehn Wohnmobile stehen. Dann an der Fläche, auf der wir im November so schön gestanden hatten. Diese ist jetzt rappelvoll. Na ja. Jetzt können wir uns auf der Durchfahrt wenigstens noch Santa Luzia anschauen. 



auf dem Weg nach Santa Luzia



auf der Fläche, auf der wir im November gestanden hatten, wimmelt es jetzt von Wohnmobilen



Durchfahrt durch Santa Luzia

Unser nächstes Ziel ist das Tavira Gran Plaza, der große Einkaufskomplex von Tavira. (An der Markthalle von Tavira stehen auch Wohnmobile, obwohl überall Verbotsschilder sind.) Herbert will mal mal bei MEO schauen, ob es dieses Sonderangebot von 10GB für 9,90 EUR wieder gibt. Und tatsächlich gibt es das im Februar-Katalog. Das kaufen wir. Dann will Herbert noch die alte Version von Sygic, unserem Navigationssystem, aufs Tablet spielen, aber das freie WIFI vom Tavira Gran Plaza funktioniert nicht. Egal jetzt, es ist auch nicht so dringend. Bei der Tankstelle Prio tanken wir noch Diesel für 1,16 EUR pro Liter. Unsere Kreditkarte läuft Ende Februar ab, und da wollen wir sie noch nutzen.



weiter geht unsere Fahrt auf der Nationalstraße gen Osten

So, unser letztes Ziel, bevor wir die Algarve und die Küste verlassen wollen, ist Castro Marim. Hier wollen wir noch den legendären Kuchen beim Corvo & Corvo Supermarkt kaufen. Vorher biegen wir in Vila Real de Santo António noch ab zum Lidl, wo wir Juice kaufen wollen. Beim Fischstand draußen haben sie heute herrlich große Doraden für 12,99 EUR das Kilo. Wir nehmen eine, die 1.008g auf die Waage bringt. Unsere größte Dorade bis dato war mal 800g schwer, und das war schon so ein Riesending. Aber jetzt geht es auf nach Castro Marim. Vorbei am offiziellen Stellplatz, der natürlich rappelvoll ist. Genauso wie der große Parkplatz oder Dorfplatz am Corvo & Corvo. Ach Mist, der Supermarkt hat bis 15 Uhr Mittagspause. Es ist 14:20 Uhr Ortszeit. Und so schnappen wir uns nochmal das Tablet und wollen bei der Biblioteca municipal ins Internet gehen. Die öffnet um 14:30 Uhr. Aber heute nicht, heute ist Carnaval, wie wir auf einem Papier in der Tür lesen. Na ja, warten wir halt bis 15 Uhr. Die Kuchenauswahl ist dann groß, und anschließend geht es auf die IC27 nach Norden.



ein erster Blick auf Castro Marim



der Wohnmobilstellplatz von Castro Marim ist natürlich auch randvoll bepackt



auch auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt stehen massenhaft Wohnmobile



nun geht es auf der IC27 weiter gen Norden

Ach, wie schön es ist, als wir den Trubel und die Massen endlich hinter uns lassen. Endlich kein Wohnmobil mehr, das uns auf der Straße entgegenkommt. Jetzt ist auch das Licht so schön; es ist genau die richtige Tageszeit für diese schöne Landschaft hier. Von der IC27 biegen wir wenig später ab nach Almada de Ouro, durchfahren dann Fonte do Penedo, sehen auf dem Stellplatz namens Clube de Almada d'Ouro auch viele Wohnmobile stehen, durchfahren die Dörfer Foz de Odeleite, Álamo, Guerreiros do Rio und Laranjeiras und erreichen schließlich unser Ziel. Einen Parkplatz am Rio Guadiana. Hier hatten wir vor Jahren schon mal übernachtet; da war es bitterkalt. Jetzt ist es nur windig. Nach unserer Uhrzeit ist es ja schon fast 17 Uhr, jetzt einen Kaffee und ein Stück Kuchen, später dann die dicke Dorade. Wie gut die ist, und bis auf die Mittelgräte, die wie ein richtiger Knochen ist, hat die Dorade praktisch keine weiteren Gräten. Annette freut sich schon auf den Rest, der jetzt übrig bleibt, denn kalt schmeckt gebratener Fisch nochmal so gut. Abends lässt der Wind nach. Ein Boot tuckert noch auf dem Rio Guadiana, es ist beleuchtet und sieht spektakulär aus von hier oben.



auf dem Wohnmobilstellplatz Clube Almada d'Ouro stehen die Wohnmobile auch



hier fließt der Ribeira de Odeleite in den Rio Guadiana



durch ein paar Dörfer geht unsere Fahrt



Durchfahrt durch Laranjeira



wir haben unser heutiges Ziel erreicht, am Rio Guadiana



wir genehmigen uns die riesige Dorade



abends ist das Licht immer noch spektakulär



unsere Tagesroute ca. 127km

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