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Freitag, 06. Februar 2015



auf dem Weg nach Quarteira zur Post

Wieder so klirrend kalt über Nacht. Aber es war recht ruhig, wenn man bedenkt, dass man ja direkt an der Straße steht. Am Morgen sehen wir einen Norweger in seinem riesigen Concorde abreisen. Er hat ungefähr unsere Höhe, und es sieht schlimm aus, wie er sich durch das niedrige Dach quetscht. Seine Markise sitzt etwa 10cm höher als die Fahrzeughöhe, und wir können uns nicht vorstellen, dass die Markise nicht der Länge nach am Dach ankratzt. So, heute müssen wir eigentlich nur zur Post, den Brief an den Makler abschicken. Gut, dass Annette gestern bei unserer Durchfahrt durch Quarteira die Post schon gesehen hat. Wir wollen über Mittag gehen, wenn die Sonne am wärmsten ist. Herbert ist dann schon fast in Hut und Mantel, als es ihm plötzlich ganz unwohl wird. So schwummerig, und er sieht auch ganz blass aus. Dann geh`ich allein und du bleibst hier, sagt Annette. Denn samstags ist die Post geschlossen. Annette geht also um 12:15 Uhr Ortszeit los und nimmt auch die Kamera mit für ein paar Fotos.



die arme Ziege so ganz allein



zwischen den Häusern kann man schon die Promenade sehen

Je näher sie nach Quarteira kommt, desto weniger übel sieht die Stadt aus. Hier und da kann sie zwischen den Häuserblocks das Meer und eine schöne Promenade sehen. Nach gut zwanzig Minuten ist sie bei der Post und geht anschließend auf die Promenade. Wirklich schön ist es hier. Der Atlantik glitzert in der Sonne, und wo es sonnig ist, ist es richtig warm. Die Luft ist ansonsten recht kalt. Annette bleibt eine Weile auf der Promenade und kehrt dann wieder zurück auf die Hauptstraße und macht sich auf den Heimweg. Sie ist schon fast wieder daheim, als Herbert ihr entgegenkommt. Nanu, geht es dir wieder besser? Sieht ganz so aus. Jetzt gehen wir noch einmal wieder zurück zur Promenade, bummeln bis zum Ende der autofreien Zone und dann weiter bis zum Hafengelände, wo sich auch die Markthalle befindet. Puh, jetzt den ganzen Weg wieder zurück. Wir würden uns auch gern irgendwo hinsetzen, in ein Café auf der Promenade, aber sie sind fast alle geschlossen. Und so tippeln und tippeln wir und sind um halb vier wieder daheim. Abends um 18 Uhr läuft Annette zum Restaurant gegenüber dem Stellplatz und bestellt ein Hähnchen mit Pommes frites zum Mitnehmen. Für 6,50 EUR. Eine halbe Stunde später läuft sie wieder hinüber und holt es ab. Also so ein gutes Hähnchen hatten wir lange nicht mehr. Es schmeckt leicht rauchig vom offenen Feuer, auf dem es gegrillt wurde. Abends wird es wieder richtig kalt draußen. Heute stehen hier nicht so viele Wohnmobile wie gestern.


 



auf der Promenade von Quarteira


 



die Markthalle von Quarteira steht am Hafen



die kommen alle in kochendes Wasser



im Hafen von Quarteira


 

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