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Freitag, 28. Februar 2014



ein Blick auf die Lagune, als wir nochmal nach Milfontes gehen

Heute soll es nur zwei Sonnenstunden geben, und wie es aussieht, kommen die wohl gleich am frühen Vormittag. Es ist strahlend hell draußen, und so wollen wir nochmal nach Milfontes hinein, zur Post und zum Supermarkt, der ja gestern über Mittag geschlossen war. Als wir bei der Post auf der Hauptstraße ankommen, sehen wir, dass die Straße gesperrt ist und dass sich sehr viele Leute da aufhalten. Ein Karnevalsumzug? Tatsächlich, ein Karnevalsumzug. Die verkleideten Kinder kommen direkt aus der Schule nebenan und sind sehr hübsch zurechtgemacht. Mit viel Liebe zum Detail, zum Beispiel als kleine Gärtner oder als Blume. Musik fehlt auch nicht. Schade, dass sich Annette so lange auf der Post aufhalten muss, aber Herbert kann sich das Spektakel anschauen.



Annette geht zur Post . . .



. . . während Herbert sich den Karnevalsumzug anschaut 



kleine Gärtner und Blumen und auch andere Verkleidungen bekommen wir zu sehen



an dieser Skulptur in Milfontes müssen wir drehen

Dann sind wir bereit für die Weiterfahrt, aber verschiedene Straßen in Milfontes sind immer noch gesperrt. Ein Polizist bedeutet uns, nach rechts in eine Seitenstraße einzubiegen. Aber wir sagen ihm, dass die Straßen zu eng für uns sind. Dann sollen wir eben einfach hier an der Kreuzung warten, bis die Straße wieder freigegeben ist, was nicht mehr lange dauert. Dann sehen wir auch das viele bunte Schlangenpapier auf den Straßen. Na, für die Kinder war es bestimmt eine tolle Gaudi.



wir verlassen Milfontes



über Land geht es in Richtung Porto Covo



Porto Covo - um encontro com o mar   (eine Begegnung mit dem Meer)

Auf der Landstraße in Richtung Cercas biegen wir in Brunheiras gleich schon wieder ab in Richtung Porto Covo, unserem heutigen Ziel. Unsere Tagesetappen sind ja nie solche Mammutstrecken, immer nur ein paar Kilometer, wenn es möglich ist. Die Landschaft ist schön grün, obgleich der Himmel längst zugezogen ist. Dann erreichen wir Porto Covo auch schon. Durch den kleinen Ort geht es in Richtung der Klippen, wo wir uns hinstellen wollen. Auf dem Stellplatz von Porto Covo stehen wohl an die 15 Wohnmobile, was wir nicht gedacht hätten. Auf dem Parkplatz, auf den wir uns stellen, sind es fünf. Fünf Wohnmobile - fünf Nationalitäten. Belgisch, englisch, französisch, holländisch und dänisch. Und jetzt kommen wir noch dazu in den bunten Reigen.



wir stellen uns auf diesen Parkplatz



obwohl es nieselt, gehen wir mal nach Porto Covo hinein

Es ist so ein fieser Nieselregen, der uns hier begrüßt, aber wir wollen trotzdem mal kurz in den Ort gehen. Und sei es nur in eine der Pastelarias (Konditoreien). Wir kaufen also etwas Kuchen für den Nachmittag an Bord. Aber gegen 15 Uhr wird es nochmal richtig hell draußen, sodass wir nochmal losgehen können. In den Straßen von Porto Covo hören wir in der Ferne Musik und denken uns, dass hier vielleicht auch gleich noch Karneval gefeiert wird. Und ja, nach einer kurzen Weile kommt ein Trecker angetuckert, der die Musik hinter sich herzieht. Der Karnevalsumzug besteht wieder aus kleinen Kindern, die auch hübsch verkleidet sind. Was uns heute auffällt, ist, dass alle gleich verkleidet sind, was uns gut gefällt. Wir schauen dem Umzug eine Weile zu und gehen dann noch an die Klippen, denn die Westküste von Portugal ist ja überall schön und sehr sehenswert. Am späten Abend ist unser Parkplatz überfüllt von Wohnmobilen. Man ist eben nirgends mehr allein.



hier kaufen wir Kuchen für den Nachmittag



in den Straßen von Porto Covo



auf dem Hauptplatz von Porto Covo


 



der Trecker mit der Musik und dem Karnevalszug kommt



auch in Porto Covo feiert man heute Karneval


 


 



da unten ist der Hafen, aber alle Boote sind an Land



schön ist die Westküste



hier und da führen Treppen hinunter an die Strandbuchten


 



unsere Tagesroute ca. 21km

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