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Mittwoch, 12. Februar 2014



wir steigen in Carrapateira ganz hinauf zum neuen Meeresmuseum

Traurig sieht es aus am Himmel, alles verhangen und nieselig ist es auch. Und dennoch wollen wir nicht herumsitzen, sondern heute mal ins neue Meeresmuseum - Museu do Mar e da Terra - von Carrapateira gehen. Dieses gibt es erst seit zwei oder drei Jahren und bisher haben wir einen Besuch immer versäumt. Das Gebäude hat eine tolle Lage im Dorf; ein großes Fenster schaut auf die herrliche Landschaft. Gegen halb elf gehen wir alle los.



es gibt manches Apartmenthaus in Carrapateira

Der Eintritt beträgt 2,69 EUR pro Person, aber das Fotografieren, so sagt man uns, ist verboten. Schade, denn alles ist sehr hübsch anzuschauen. auch ist die Architektur des Gebäudes richtig gut. Die Dekorationen und die Fotos an den Wänden gefallen uns, aber fast alles ist nur auf portugiesisch bis auf ganz wenige Erklärungen in englisch. Auf diese Weise erfahren wir, dass das Museum um einen imaginären Wal namens Jonah gebaut wurde. Die kleine Legende liest sich folgendermaßen: Es war einmal ein Wal, der aus den Tiefen des Meeres kam und Jonah hieß. Als er die Schönheiten von Carrapateira sehen wollte, den Mut der Menschen, die hier lebten, hat er sein Leben verloren im Sand der Küste. Aber bevor er starb, konnte er noch das Land sehen, dessen Schönheit er unbedingt sehen wollte. In Erinnerung an Jonah wurde ein Museum gebaut, das seinen Traum repräsentiert. So entstehen Legenden und bleiben erhalten . . .



wir sind im Museu do Mar e da Terra da Carrapateira

Man kann sehr anschaulich sehen, wie karg und mühselig das Leben der Menschen früher war. Wie manche Familie von Ackerbau auf Fischfang umsattelte. Und wie gefährlich die Küste hier war und ist. Wir halten uns eine ganze Zeit hier auf. Eine größere Gruppe Jugendlicher wird durch das Museum geführt, aber man spricht nur portugiesisch, sodass wir auch da nichts weiter erfahren können. Der Blick aus dem Panoramafenster auf den südlichsten Teil der Costa Vicentina ist dann wirklich schön.



uns gefallen die Dekorationen, Fotos, Details und Architektur des Museums



diesen Ausblick haben wir aus dem großen Panoramafenster

Als wir das Museum verlassen, nieselt es wieder oder immer noch. Ein scheußliches Wetter. Wir kommen durch ein paar Gassen und finden uns auf dem Hauptplatz von Carrapateira wieder, wo wir wie gestern ins Café Bravo einkehren. Dort kommt die Frage auf, ob wir nicht wieder zum Praia da Amado zurückkehren sollen? Der Blick auf die Strandbucht sei doch einfach schöner von dort aus. Na gut, fahren wir eben zurück. Diesmal stehen ein paar Wohnmobile auf dem linken, unteren Parkplatz, aber den großen höhergelegenen Parkplatz haben wir wie gestern für uns allein. Wer hätte das gedacht? Zum Draußensitzen ist es zu scheußlich, aber Maria und Heinz laden uns für den Abend zu sich an Bord ein. Wir kommen um acht und bleiben bis Mitternacht. Die beiden sind ganz liebe und herzliche Leute. Morgen wollen sie, wenn es nicht gerade im Strömen gießt, weiterziehen; wir wollen noch eine Weile hierbleiben.



wir steigen durch die Gassen wieder hinab zum Dorf



Dorfidyll



wir gehen noch kurz zur Kirche von Carrapateira



diesen Blick haben wir vom Kirchplatz aus



wieder sitzen wir im Café Bravo auf dem Hauptplatz von Carrapateira



wir kehren zurück zum Praia da Amado

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