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Montag, 03. Februar 2014



ein kurioses Taxi kommt des Wegs

Heute bekommen wir Besuch von den beiden sogenannten Phoenix-Leuten, die wir am 4. Januar auf dem Stellplatz bei Odeleite kennengelernt hatten: Es sind Maria und Heinz, mit denen wir seitdem per email in Kontakt geblieben waren. Wir hatten uns schon damals im Januar vorgenommen, uns irgendwo noch einmal wiederzusehen, und so hieß es dann immer wir sind jetzt hier, wir sind jetzt da usw. Am letzen Donnerstag kamen wir ja hier auf der Brachfläche von Ferragudo an und hatten vergessen, uns entsprechend umzumelden. Und prompt kamen die beiden am Freitag mit ihrem Motorroller von Silves nach Praia da Rocha zum Stellplatz, wo sie uns natürlich nicht mehr gefunden hatten. Wir schrieben ihnen dann, dass wir mittlerweile in Ferragudo sind und so kommen die beiden jetzt vom Monchique-Gebirge hierher. Es ist eine tolle Wiedersehensfreude. Sie erzählen uns auch, dass es ihnen bisher gut in der Algarve gefällt, vor allem im Hinterland, wo es weniger touristisch zugeht.



mit Maria und Heinz sitzen wir im Café auf dem Hauptplatz von Ferragudo

Wir sitzen dann bis halb drei Ortszeit draußen und erzählen und erzählen und wollen dann mal in den Ort gehen auf einen Kaffee. Die Sonne ist mittlerweile weg, sodass es egal ist, in welches der Cafés auf dem Hauptplatz von Ferragudo wir uns setzen. Wir landen dann im Café direkt neben der Post. Erzählen und erzählen und tun anschließend noch ein paar Schritte durch Ferragudo. Dann sieht Annette, dass es im Restaurant Portarade Paëlla bzw. Cataplana, wie sie auf portugiesisch heißt, gibt. Aber jeweils nur für zwei Personen, wie fast überall. Ach, die könnte ich mal essen, sagt Annette, aber für mich allein ist das ja viel zu viel, und Herbert mag keine Cataplana. Woraufhin Maria sagt, dass wir Frauen uns ja eine teilen könnten. Sofort sind alle anderen dafür, heute Abend hier im Portarade essen zu gehen (obwohl wir ja noch unsere Soljanka haben). Wir gehen auch mal ins Restaurant hinein und es sieht recht heimelig drinnen aus. Oh Gott, was hat Annette da für eine Lawine losgetreten. Sie will erstmal schnell nach Hause und sich umziehen, sich wärmer anziehen. Laut Öffnungszeiten hat das Portarade von 9:30 bis 1:00 Uhr geöffnet. Es ist 16:30 Uhr Ortszeit.



Antreten zur Phoenix-Parade - da unten stehen wir



Blick auf die hundert Wohnmobile auf dem Stellplatz von Praia da Rocha auf der anderen Seite des Río Arade



wir wandeln ein wenig durch Ferragudo

Nach dem Umziehen und Frischmachen gehen wir direkt wieder zurück in den Ort und stehen am Portarade vor verschlossenen Türen. Winzig klein geschrieben steht in einer Extrazeile, dass das Restaurant von 14:30 bis 17:30 Uhr geschlossen ist. Aber vorhin waren die Türen noch offen. Tun wir also noch ein paar mehr Schritte durch Ferragudo. Dann ist es halb sechs und wir sind zu so früher Stunde natürlich die ersten Gäste. Cataplana gibt es jetzt am Abend keine mehr, aber man hätte Seafood Rice - Reis mit Meeresfrüchten. Ist das nicht das gleiche?, fragt Annette. Es wäre sehr ähnlich, heißt es, und es gäbe dieses als Einzelportion. Und so bestellen sich Maria und Annette und auch Heinz dieses; Herbert nimmt Lamm. Dazu Weißwein usw. Das Essen ist richtig gut, das hätten wir gar nicht mehr erwartet. Es ist viel Meeresgetier im Essen, Fischstücke und Muscheln aller Art. Auch ein Stück Languste, das wir mit dem entsprechenden Werkzeug zu knacken haben. Immer voller wird es im Restaurant, und überall hören wir deutsch. Als wir gehen, ist es natürlich stockdunkel draußen, aber dass Ferragudo auch im Schein der Straßenlaternen eine gute Figur macht, wissen wir ja längst. Maria und Heinz gefällt es hier auch. Uns steht wieder eine sehr kalte Nacht bevor.



am frühen Abend sind wir die allerersten Gäste im Restaurant Portarade



bei Dunkelheit legt sich eine schöne Stimmung auf Ferragudo

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