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Sonntag, 02. Februar 2014



Blick auf Portimão am frühen Morgen

Früh morgens sind es mal wieder nur 13°C an Bord; da müssen wir die Heizung eine ganze Weile laufen lassen. Herbert legt ein Stück Fleisch aus dem Eisfach für eine Soljanka, aber später fällt ihm ein, dass wir ja gar keine Paprikaschoten mehr haben. Vielleicht, sagt Annette, hat der kleine Laden auf der Rua Vacso da Gama ja heute auf; der hat doch alles mögliche im Sortiment. Am späten Vormittag läuft sie mal los nach Ferragudo, aber die Geschäfte sind zu. Na egal, geht es eben auch mal ohne Paprika, die sind eh nur fürs Auge.



heute trinken wir uns mal einen Tee

Schade, dass der Wind heute aus der anderen Richtung kommt, denn als wir am Nachmittag draußen sitzen, ist der Wind richtig unangenehm. Grund für uns, heute keinen Kaffee, sondern Tee zu trinken. Die Tassen stehen auf Stövchen und eine Schachtel Kekse stellen wir gegen den Wind. Die Flamme bleibt tatsächlich die ganze Zeit an. Ein paar Wohnmobile, die direkt am Flussufer gestanden haben, haben sich jetzt hier bei uns verteilt. Es war ihnen am Wasser wohl noch kälter als hier. Jedenfalls haben wir jetzt einen Engländer als Nachbarn. Er wirft ein paar Brotstücken auf den Boden und schon kommen die Möwen wie wild angeflogen und stürzen sich auf alles. Es ist ein Geschrei und Spektakel, wenn sie uns nur nicht auf den Kopf kacken. Um drei wird es uns draußen zu kalt, sodass wir nach drinnen gehen und sogar die Tür zumachen. Später fängt Herbert dann mit der Soljanka an. Und wieder steht uns eine kalte Nacht bevor.



die Möwen stürzen sich auf das Brot, das unser Nachbar auf den Boden geworfen hat

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