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Freitag, 07. Februar 2014



es kann losgehen für die beiden frisch gewaschenen Phoenixe

Heute wollen wir das kleine Sonnenloch nutzen und weiterziehen. Und die Algarve auch so langsam verlassen in Richtung Westküste. Es steht viel auf dem Programm für heute: Autowaschanlage, Gas tanken, Entleeren auf dem Stellplatz in Lagos, dann zum Einkaufen zum Aldi und Lidl und anschließend nach Sagres. Unsere beiden Nachbarn, Maria und Heinz, wollen uns eine Weile begleiten, bevor sie Mitte Februar zurück in Portimão sein wollen, wo sie sich mit Freunden treffen werden. Um 10 Uhr Ortszeit geht es los, aber kaum, dass wir aus der Autowäsche rollen und den Phoenix in die Sonne stellen zum trocknen, kommen die nächsten paar Regentropfen herunter.



über den Río Arade geht es  -  auf dem zweiten Brückenpfeiler ist schon wieder ein Storchennest zu sehen



Zigeuner sind in ihren Pferdewagen unterwegs

Dann sind wir auf der N125 in Richtung Lagos. Die Preise für GPL sind ganz schön gestiegen und liegen jetzt bei 0,91 EUR. Aber Hauptsache, wie können überhaupt tanken. Und dann sehen wir auch schon die vielen Wohnmobile, die auf dem Stellplatz von Lagos stehen. Als wir dort ankommen, sehen wir, dass der Boden ziemlich aufgeweicht ist vom Regen der letzten Tage. Überhaupt finden wir den Stellplatz von Lagos ganz schrecklich. Als wir auf einem der wenigen noch freien Plätze drehen wollen, kommt der dortige Nachbar sofort aus seiner Tür: Ob wir hier etwa bleiben wollen, denn dann würden wir ihm mit unserem hohen Wohnmobil die ganze Sonne wegnehmen. Nein nein, keine Bange, wir bleiben schon nicht. Aber das war mal wieder so typisch deutsches Gehabe. Andere Nationalitäten sind da viel gelassener.



Blick auf die vielen Wohnmobile vom Stellplatz in Lagos, neben dem Stadion



die Westküste hat uns wieder



Blick auf Raposeira und die kurvige Straße, die durchs Land geht

So, jetzt haben wir schon vier Punkte abgearbeitet auf unserer Liste. Nach dem Aldi in Lagos jetzt noch zum Lidl in Vila do Bispo. Als wir in Vila do Bispo aussteigen, sagt Maria, dass diese Region doch ganz anders ist als alles bisher gesehene. Die Landschaft sei viel schöner und alles viel weniger besiedelt, sagt sie. Da können wir nur zustimmen. Gottlob hatte man rechtzeitig die Costa Vicentina zum Naturschutzgebiet erklärt und die Bauwut deutlich gedrosselt. Und dann erreichen wir auch schon Sagres, und die besten zwei Plätze auf dem Parkplatz der Fortaleza sind sogar noch zu haben, obwohl einige Wohnmobile auf dem Parkplatz stehen. Maria und Heinz sind ganz angetan vom Blick auf das Cabo de São Vicente und den Leuchtturm. 



wir erreichen Sagres

Nach einer kurzen Verschnaufpause rappeln wir uns zu einem Spaziergang auf. Zuerst sieht es noch ganz gut aus am Himmel, aber das ändert sich heute ständig, sodass wir irgendwann einen Nieselregen abbekommen. Puh, so scheußlich. Wir machen uns auf den Heimweg und kehren noch ins Café vom Mareta Beach Hotel ein, obwohl der Niesel längst wieder aufgehört hat. Dort sitzen wir noch eine Weile, während es immer stürmischer wird. Aber so ist die Westalgarve eben. Zum Schluss gehen wir noch zur Strandbucht namens Praia do Tonel, die kaum wiederzuerkennen ist. Da, wo Mitte Dezember noch Sand war, sind jetzt große Steine. Außerdem ist das Strandcafé, das sich in der Bucht befand, komplett abgetragen. Kein einziges Brett oder sonstiges ist noch zu sehen vom Café. Der Sturm im Januar muss hier wohl schwer gewütet haben. Dann sind wir wieder daheim und haben Glück, denn jetzt fängt der Regen so richtig an. Auch kommt mehr Sturm auf, sodass wir unsere Fernsehantenne heute Abend besser nicht ausfahren. Wir gehen recht früh zu Bett.



an der Rezeption vom Mareta Beach Hotel



das Meer tost



am Praia do Tonel sind jetzt nur Steine, während es am 14. Dezember noch ganz anders aussah



unsere Tagesroute ca. 55km

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