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Freitag, 02. Februar 2013



heute regnet es in mehreren Schauern

Heute fehlt die Sonne über Afrika. Oder zumindest über Marokko. Der Himmel ist ganz grau, als wir aufstehen. Auch ist es ziemlich frisch draußen. Auf der Wetterkarte sehen wir, dass für unsere Region eine Regenwahrscheinlichkeit von 40% vorhergesagt wird. Und schon fängt es zu regnen an. Na, der wird doch wenigstens den Staub von unserem Phoenix abwaschen, sagen wir uns. Aber so richtig klappt das nicht, das sehen wir später. Na egal. Wir bleiben also einfach noch einen Tag hier am Motel Rif, vertreiben uns die Zeit mit dem Internet und Lesen. Herberts Fuß geht es auch schon besser. Annette hat jetzt mit dem Buch "Nirgendwo in Afrika" von Stefanie Zweig angefangen. Es ist die Lebensgeschichte der Autorin, die in 1938 während des Krieges mit ihren Eltern nach Kenia gehen musste. Herbert hat das Buch schon gelesen, und dann weiß Annette immer, ob es sich zu lesen lohnt oder nicht. Dann liest sie auf Amazon noch die ersten Seiten des neuen Tom Wolfe Buchs "Back to Blood", aber irgendwie fängt es ziemlich gestelzt an. Im Radio finden wir einen Sender auf französisch, der die neuesten englischen Titel und auch Arab Pop spielt, der uns total gefällt. Die Werbung zwischendurch ist auf arabisch-- Wir haben hier auf dem Platz eine kleine Katze, die immer um unsere Beine streicht, wenn wir draußen sind. Mit Katzen haben wir es ja nicht so (Annette hat immer ein großes Unbehagen bei Katzen), aber nach drei Tagen haben wir uns doch sehr an sie gewöhnt. Sie ist ein ganz kleines Ding, aber sie hat ein Organ für drei. Wir haben zwar nur Hundefutter an Bord, aber wir probieren mal, ob sie das nimmt. Eine Dose Ragout, auf das sie sich regelrecht stürzt. Wir geben ihr kleine Portionen davon, und dann liegt sie zufrieden unter unserem Wohnmobil. Und wo soll sie auch hin bei dem Wetter? Morgen soll es ja wieder besser werden, und dann werden wir auch weiterziehen. Abends um kurz vor 19:00 Uhr Ortszeit, da ist es hier schon stockdunkel, kommen zwei französische Wohnmobile auf den Platz. Überhaupt sind Franzosen hier in Marokko in der Überzahl, so finden wir.

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