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Sonntag, 05. Februar 2012



der Rio Guadiana bleibt uns treu - und wir ihm

Am Vormittag geht unsere Fahrt weiter und die Landschaft wird zunehmend flacher. Wir überqueren den Rio Guadiana und erreichen bald darauf die Stadt Beja. Im ersten Moment wissen wir nicht, wo wir jemals parken können. Auch wirkt Beja einigermaßen groß mit seinen vielen Apartmenthäusern. Irgendwann, wir sind schon fast wieder aus der Stadt heraus, gibt es einen großen Parkplatz am Stadtpark. Platz ist hier reichlich.



in Beja parken wir ganz im Westen am Parque da Cidade - dem Stadtpark



auf dem Platz Mercado 25 de Abril ist Markt

Wir machen uns dann auf in die Stadt und wie schon gestern in Serpa ist auch in Beja ein kräftiger Geruch von Kaminfeuer in der Luft. Die Leute müssen tüchtig einheizen, denn es ist nach wie vor ziemlich kalt. Am Marktplatz vorbei erreichen wir das Castelo und werden vom Burgturm begrüßt, der nicht nur die Stadt Beja bei weitem überragt, sondern auch der höchste Burgturm im ganzen Land ist. Das Castelo wurde von König Dinis I. im 13. Jh. auf den Resten einer römischen Befestigung erbaut.



der Zinnenturm , z.T. aus Marmor, ist mit seinen 40 Metern der höchste Burgturm Portugals



wir erreichen das Castelo



auf dem Burggelände befindet sich auch die Touristinformation (das gelbe Gebäude)

Wir betreten das Burggelände und sehen, dass sich auch die Touristinformation darauf befindet. Einen Stadtplan lassen wir uns geben und die Sehenswürdigkeiten darauf ankreuzen. Auf der Burgmauer wandeln wir und schauen aufs flache Land, denn Beja gilt als Königin der Ebene. Wir lesen, dass die fruchtbaren Böden von Beja ideale Bedingungen für den Getreideanbau schaffen und dass endlos erscheinende Kornfelder das Bild der Landschaft bestimmen. Beja, zu römischen Zeiten Pax Julia genannt, war schon immer ein reiche Stadt.



wir schauen aufs flache Land, denn Beja gilt als Königin der Ebene



Blick auf die - die Kathedrale von Beja



auf dem Praça da República befindet sich die Igreja da Misericórdia (geradeaus)

Unser Weg führt weiter zum Praça da República, der enorme Ausmaße hat. Aber es ist kaum etwas los auf dem Platz. Ob es daran liegt, dass Sonntag ist? Wir laufen dann weiter durch die Stadt, von einer Kirche zur anderen, Aber so richtig warm werden wir nicht in Beja, und das nicht im thermischen Sinne. Irgendwie fehlt hier das Herz; Beja ist groß und weitläufig. Wir gehen und gehen und denken immerzu, dass irgendwann der Aha-Effekt einsetzt. Aber das will nicht recht klappen. Als wir durchgefroren sind, machen wir uns auf den Heimweg und kommen auf dem Parkplatz mit einem deutschen Paar ins Gespräch, das auch im Wohnmobil unterwegs ist. Der Mann sagt uns, dass es am nächsten Kreisverkehr vom Parkplatz aus eine BP-Tankstelle mit Gas (LPG) gibt. Überhaupt wollen wir bis morgen in der Stadt bleiben, einen größeren Einkauf machen und dann weiterziehen.



der Praça da República hat enorme Ausmaße



Blick auf die Igreja da Santa Maria



Blick in die Rua Dr. Aresto Branco



im Stadtpark gibt es diese Wasseranlage und im Gebäude ist ein feines Restaurant untergebracht



unsere Tagesroute ca. 28km

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