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Sonntag, 26. Februar 2012



auf geht es nach Westen

So, heute machen wir uns auf die Reise nach Westen, ans Meer. Und so gewaltig sind die Entfernungen ja nicht im kleinen Land Portugal. Eigentlich wäre unser nächstes Ziel die Stadt Elvas gewesen, das ziemlich nah an der Grenze zu Spanien liegt. Und in diesem Zuge hätten wir dann in Spanien getankt. Aber jetzt nur zum Tanken nach Spanien zu fahren ist viel zu weit, fast 60km. Das lassen wir also sein und fahren also direkt von Vila Viçosa gen Westen.



Durchfahrt durch Mora

Die Landschaft ändert sich; hinter Estremoz sind es nicht mehr nur Olivenbäume, die bis zum Horizont gehen, sondern Weinstöcke. Auch wird der Boden steiniger, richtig große Steine liegen am Boden. Die Gegend ist nur dünn besiedelt; wir durchfahren  nur ein paar Dörfer wie Vimieiro, Casas Velhas, Pavia und Mora.



wir erreichen den Ort Coruche



Coruche liegt sehr hübsch am Rio Sorraia



es geht über mehrere dieser Eisenbrücken

Als wir Coruche erreichen, sind wir doch recht angetan vom Ort. Es geht über mehrere Eisenbrücken und dann sehen wir sogar ein Schild für einen Wohnmobilstellplatz - Área de Serviço. Hinter der größten Eisenbrücke, die über den Rio Sorraia geht, biegen wir also nach rechts ab, können den Stellplatz dann aber nirgends finden. Schade, denn der Ort macht einen hübschen Eindruck. Wir kommen aber nirgendwo unter. Also fahren wir weiter, halten aber hinter dem Ort sofort wieder an, und zwar an der Tankstelle von Pingo Doce. Der Liter Diesel kostet hier 1,37 EUR statt 1,46 EUR

 

wir fahren auf die Autobahn, die A15

Weiter geht es in nordwestlicher Richtung nach Santarém und von dort ein Stück Autobahn auf der A15, der Estrada do Atlântico. Das Stück Autobahn ist nur etwa 45km lang, bringt uns aber schneller ans Meer. Die Bahn ist total leer und entsprechend gut kommen wir voran. Es geht kein Lüftchen, wie wir an den Windsäcken sehen können. Die Winterzeit ist wohl definitiv vorbei in Portugal und kein Regen in Sicht. Gut für uns - schlimm für die Natur.



es geht zügig voran



kein Wind - viel Hitze



der Automat blinkt und spricht, aber nichts tut sich

An der Mautstation sitzt dann niemand am Schalter; es sind überall nur Automaten angebracht. Mei, und das funktioniert im ersten Moment nicht, als wir die Kreditkarte einführen. Der Automat blinkt und spricht, aber nichts tut sich. Die Schranke bleibt unten. Gib mir mal einen Geldschein, sagt Herbert und dann klappt es endlich. Zum Glück ist niemand hinter uns und hupt. (Die Maut beträgt 6,60 EUR)



das berühmte Dorf Óbidos ist in Sicht (am Hang)

Von der A15 biegen wir dann noch für ein paar Kilometer auf die A8, bis zur Ausfahrt nach Foz do Arelho. Durch den Ort und bis zum Strand. Hach, tut es gut, das Meer wiederzusehen. Salzluft in der Nase. Es stehen recht viele Wohnmobile auf dem Strandparkplatz, alles Portugiesen. Bis zum Abend sind aber die allermeisten abgereist, das Wochenende vorbei. Wir freuen uns auf die nächste Zeit am Meer.



hach, wir sehen das Meer wieder



hier sind wir die einzigen Nichtportugiesen



unsere Tagesroute ca. 213km

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