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Sonntag, 12. Februar 2012



kleine Inselchen befinden sich im Stausee

Auf unserer Weiterfahrt am späten Vormittag kommen wir auch am Dorf Alqueva vorbei, nach dem der Stausee benannt ist. Eine schicke Brunnenanlage befindet sich auf der Hauptstraße, die nach Moura und überhaupt um den See weiterführt. Der Blick aufs Wasser und die vielen kleinen Inselchen ist ganz großartig. Es ist eine Landschaft von großer Naturschönheit.



wir erreichen die Staumauer am südlichen Ende des Stausees



hier wird der Rio Guadiana gestaut

Am südlichen Punkt des Stausees ist die Staumauer, die den Guadiana aufstaut. Kaum zu glauben, welch enorme Fläche das Wasser überflutet hat, nämlich etwa 250km². Wir lesen, dass man bereits in den 1950er Jahren davon träumte, den Alentejo zu bewässern, um Landwirtschaft noch besser betreiben zu können. Erste Arbeiten zu diesem Projekt, dem Bau einer Staumauer und des Stausees, begannen in 1976, es kamen jedoch zahlreichen Unterbrechungen dazwischen, sodass die Entscheidung, dem Damm zu bauen, erst in 1995 fiel. Die Arbeiten für das umfangreiche Bewässerungssystem sollen bis 2013 abgeschlossen sein. Auf der rechten Seite der Staumauer sehen wir das Centro do Exposição, das wohl den gesamten Bau erklärt, aber es ist geschlossen und sieht aus, als wäre es schon seit längerem nicht mehr in Betrieb. Also fahren wir weiter nach Moura.



in Moura stellen wir uns auf diesen Parkplatz

Wir erreichen Moura und stellen uns auf einen größeren Parkplatz, der recht zentral ist. Im ersten Moment kommt uns alles irgendwie arabisch vor: der unbefestigte Sandboden zu beiden Seiten der Straße, alles ist staubig, weil es ja nie regnet. Gegenüber dem Parkplatz sind die ehemaligen Hallen des Schlachthofs - Matadoura municipal. Und der Name Moura bedeutet Maurin, also eine maurische Stadt.



Blick auf das Rathaus von Moura

Desto überraschter sind wir, als wir durch das alte Maurenviertel - der Mouraria - hinaufsteigen zur Stadt. Wie gefällig alles ausschaut. Alles hübsch gepflastert und angelegt. Die Gassen zu entdecken ist eine wahre Freude. Moura ist ein Thermalbad mit alkalischen Quellen.



richtig gefällig schaut alles in Moura aus



Moura ist ein kleiner Thermalkurort



die Kirche von Moura ist Johannes dem Täufer geweiht



der Eingang zum Jardim Doutor Santiago



der Kurpark befindet sich am Fuße des Castelos

Wir wandeln durch die Stadt, bis wir an den Kurpark gelangen. Alles sieht flott aus, sogar ertönt Radiomusik aus einem Lautsprecher, der im Pavillon steht. Der Blick in die Ebene ist wie überall sehr schön. Aber richtig warm ist es heute auch wieder nicht. Wir kehren zurück in die Stadt und suchen uns ein Café.



aus dem Pavillon ertönt Radiomusik



in das winzig kleine Café Santa Comba kehren wir ein



wir passen gerade so in die Ecke

Das Café Santa Comba, aus dessen Fenster wir auf das Castelo schauen können, ist so klein, dass wir das Gefühl haben, im ehemaligen Wohnzimmer des Hauses zu sitzen. Feine Kuchen liegen in der Auslage, aber es ist ja auch eine Pastelaria, eine Konditorei. Es ist immer putzig, dass die Teller eigentlich nie zusammenpassen, jeder hat ein anderes Muster, ist aus einem anderen Service. Desto mehr fühlen wir uns wie im ehemaligen Wohnzimmer. Ach, wir werden noch dick und rund in Portugal, wenn das so weitergeht.



man sitzt hier wie im ehemaligen Wohnzimmer



weiter geht unsere Fahrt, hier überqueren wir den Rio Ardila



Ob das die berühmten Iberoschweine sind?  (die einzige Kuh behütet die Schweine)



Durchfahrt durch das Dorf Póvoa de São Miguel



wir erreichen das Dorf Estrela

Durch schöne Landschaft geht unsere Fahrt weiter, durch das Dorf Póvoa de São Miguel, wo uns die Einheimischen zuwinken. Es ist alles sehr beschaulich hier. Unser Ziel ist das Dorf Estrela (übersetzt: Stern), das aufgrund des Stausees jetzt auch am Wasser liegt. Zuerst denken wir, dass wir durchfahren können bis ans Ufer, aber die Straßen im Dorf werden immer enger, sodass wir auf dem Dorfplatz umkehren und uns am Ortsanfang auf einen Parkplatz stellen. Jetzt steigen wir aber nicht mehr aus.



am Ortsanfang stellen wir uns auf diesen Parkplatz



unsere Tagesroute ca. 45km

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