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Samstag, 11. Februar 2012



wir laufen zum Dorf Amieira

Ach herrje, hier ist ja gar kein Internetempfang. Auch auf unserem Nokia haben wir jetzt nur einen anderen Anbieter. Also fragen wir am späten Vormittag beim Café, ob wir deren Zugang fürs Internet benutzen können. Sie haben hier an der Marina aber auch nur Intranet, weil das Signal so schwach ist. Internet gäbe es hier nicht, sagen sie, aber oben im Dorf müsste es gehen. Es wären auch nur zwei Kilometer bis hin. Also laufen wir mittags los, dick verpackt, denn der Wind ist wieder kalt.



mit Laptop im Gepäck



vorbei an dieser wunderbaren Skulptur, die vor der Stierkampfarena steht, kommen wir ins Dorf Amieira

Der Weg zieht sich dann doch ganz schön in die Länge. Dann sehen wir den Stier, an dem wir gestern schon vorbeigefahren sind. Es ist eine ganz famose Skulptur, die man sich lange von allen Seiten anschauen kann. Erbaut von Francisco und António Charneca, inspiriert von einer Fotografie von Fernando Henriques, so lesen wir. Der Stier steht vor der alten Stierkampfarena von Amieira. 



Amieira war vor dem Bau des Damms völlig isoliert

Das Dorf Amieira liegt still da, als wir an den kleinen weißen Häusern, von denen einige traditionell aus Luftziegeln gebaut sind, vorbeigehen. Die Kirchglocke schlägt gerade zwölf. Wir laufen dann einmal durchs ganze Dorf, bis wir wieder auf Wasser stoßen. Das hätten sich die Leute wohl nie träumen lassen, dass ihre Häuser und Grundstücke eines Tages am Wasser liegen und damit attraktiver werden.



Blick auf die Igreja Matriz de Nossa Senhora das Neves



überall stößt man jetzt auf Wasser



hier kehren wir ein, damit wir mit dem Laptop am Tisch sitzen können (und weil es draußen noch zu kalt ist)

Dann kehren wir ein ins Café O Bico, weil es uns draußen zu kalt ist und es sich am Tisch besser sitzen lässt mit dem Laptop. Aber auch hier im Dorf kommen wir nicht ins Internet mit unserem Vodafone, auch gibt es kein Wifi. Eine ganze Zeit werden wir von einem Gast beäugt und als er das Café verlässt, fragt er: Nederlands? - Não, Alemão, deutsch, sagen wir. Der Mann ist Holländer und will nur Hallo sagen. Wir fragen ihn, ob es hier irgendwo Internet gibt? - Hier im Dorf nicht, erst wieder in Alqueva, einem anderen Dorf. Aber dann fällt ihm ein, dass er manchmal Leute im Auto sitzen sieht, und zwar beim Stier. Da könnte es klappen, sagt er. Und so probieren wir es dort und können, wenn auch schleppend, den aktuellen Tag übertragen.



Internet ist dann im ganzen Dorf nicht; die Einheimischen haben nur Festnetzanschluss






wir kehren wieder zurück zur Marina   (dies ist das Tor, das über Nacht geschlossen wird)



Blick auf die Amieira Marina



hier können wir hemdsärmelig in der Sonne sitzen

Nachmittags im Windschatten setzen wir uns in das schicke Café in der Marina, jetzt immerhin hemdsärmelig. Ach, es gefällt uns hier und wir beschließen, noch eine weitere Nacht hier zu bleiben. Wir gehen auch nochmal auf den Steg, der ziemlich schaukelig ist vom aufgewühlten Wasser.



dort links stehen wir und bleiben auch eine zweite Nacht

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