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Dienstag, 28. Februar 2012



Blick auf die Bucht von São Martinho do Porto

Am späten Vormittag verlassen wir Foz do Arelho in Richtung Norden. Lissabon, unsere Lieblingsstadt, lassen wir in diesem Jahr aus; da waren wir ja über Weihnachten 2009 zum letztenmal und finden, dass unser damaliger Bericht nicht mehr zu übertreffen ist. Und wer weiß, wie sehr sich die Stadt verändert hat, jetzt, da so viele Sparmaßnahmen in Portugal umgesetzt wurden. Wir fahren also die Westküste entlang und befinden uns an der Costa de Prata, der Silberküste. Die Strecke führt über die Orte São Martinho do Porto und Nazaré; beide lassen wir aber aus, weil sie uns zu sehr vom Reißbrett sind. Wobei das kleinere São Martinho noch recht hübsch ist.



Blick auf die Bucht von Nazaré



Ankunft in São Pedro de Muel

Wir halten in einem kleinen Badeort namens Pedra irgendwas (Annette kann sich nicht mehr erinnern), stellen uns dort an die Steilküste, aber dann sieht Herbert in der Ferne einen Leuchtturm (diesen hier), und so fahren wir noch die paar Kilometer nach São Pedro de Muel. Mei, ist die Durchfahrt hübsch, und dann gibt es sogar einen großen Parkplatz am Praia Velha (=alter Strand) ganz nah zum Leuchtturm.



wir stellen uns auf den Parkplatz am Praia Velha mit Blick auf den Leuchtturm



Blick auf den Leuchtturm, den Farol do Penedo da Saudade

Hach, sagt Annette, kaum dass die Küste uns wiederhat, da haben wir die Leuchttürme wieder. Es ist ein schönes Exemplar, und als wir losgehen in den Ort, lesen wir, dass der Leuchtturm jeweils mittwochs für Besucher geöffnet ist. (Portugiesisch lesen ist nicht so schwer). Also wir würden ja zu gern hinaufsteigen, zumal das ja schon morgen ist.



der Ort São Pedro kommt uns baskisch vor mit den holzverkleideten Balkonen

Der Ort selbst erinnert uns dann sehr an das Baskenland mit seinen holzverkleideten Balkonen in weinrot, grün oder blau. Schauen wir nach links, fühlen wir uns wie in Biarritz, dann wieder wie in Hondarribia. Es ist ein sehr hübscher gepflegter alter Badeort ohne jede Bausünde. Alle Häuser sind in ausgezeichnetem Zustand. Wir bummeln dann durch den gesamten Ort und suchen uns zum Schluss eine Pastelaria, die ihre Terrasse auf die Straße gebaut hat. Der Blick auf den Atlantik ist wirklich famos.



wir laufen durch den gesamten Ort



auf Terrassen gibt es einige Restaurants



eine schöne Badebucht hat der Ort natürlich auch



der Hauptplatz von São Pedro erinnert uns auch an das Baskenland


 



auf der Terrasse der Pastelaria lassen wir uns nieder..



..und haben diesen fabelhaften Blick auf den Atlantik



wir gehen wieder heim



es wird Abend und das Licht des Leuchtturms schaltet sich ein

Am frühen Abend kommt ein Getöse auf, das sich anhört wie fernes Donnergrollen. Oder wie Orkanböen. Komisch ist nur, dass gar kein Wind gegen den Phoenix drückt? Aber dann merken wir, dass die Flut eingesetzt hat und sich enorme Wellen gegen die Felsen brechen. Direkt unter uns, denn wir stehen ja auf einem Plateau. Mei, das hört sich an und bleibt über die gesamte Flutzeit so. Es ist halt die Westküste, und die ist nicht so zahm wie anderswo. Deshalb sollte man die Westküste für einen reinen Badeurlaub auch nicht wählen. Die Wellen sehen ja schon bei Ebbe beängstigend aus. 



eine schöne Abendstimmung setzt ein, das Meer bleibt aber nicht so zahm



unsere Tagesroute ca. 60km

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