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Dienstag, 14. Februar 2012



der Stellplatz von Aldeia da Luz existiert seit 2008

Vom Stausee Alqueva wussten wir bis zu unserer Anreise so gut wie gar nichts, und noch weniger davon, dass im Zuge des Baus ein einziges Dorf, und zwar dieses hier, das Dorf Luz oder Aldeia da Luz, wie man auf portugiesisch sagt, weichen musste. Das alte Dorf Luz existiert also nicht mehr und den Dorfbewohnern wurde ein komplett neues Dorf gebaut.



wir laufen ins Dorf und kommen an diesem Brunnen vorbei



Blick auf den Dorfplatz mit moderner Kirche

Man merkt, dass das komplette Dorf neu ist, daran, dass keine einzige Ruine zu sehen ist, es nirgends Schlaglöcher oder ähnliches gibt. Und wenn man genau hinschaut, dass alle Hausnummernschilder ganz genau gleich sind, weiße Zahl auf blauem Grund. Ansonsten denkt man sich, dass alles schön aufgeräumt aussieht, gefällig und großzügig angelegt. Und wenn man davon liest oder hört, dass den Bewohnern eines Dorfes, dass komplett umgesiedelt werden musste, so denkt man vielleicht, dass es doch recht toll sein muss, dass einem ein ganz neues Haus hingebaut wird. Nach heutigen Standards gebaut und so weiter.



diese Kirche ist ein originalgetreuer Nachbau der Kirche im alten Dorf Luz, das dem Bau des Stausees weichen musste

Wir laufen einmal durch Aldeia da Luz, bis wir ganz am Ende in Richtung Wasser diese kleine Kirche sehen. Auf einem Schild lesen wir, dass sie ein Nachbau der Kirche aus dem 15. Jh. ist, wie sie im alten Aldeia da Luz stand. Dass das Gebiet des alten Dorfes heutzutage vom Wasser des Alqueva-Stausees überflutet ist. Dass das alte Kirchgebäude verschiedene Umbauten im 16. und 18. Jh. erhalten hat, dass aber das neue Gebäude aus dem 21. Jh. die originalgetreue Form hat, das Mauerwerk, die Fresken, die Sakristei, das Taufbecken, die Bilder. Wir staunen, dass man alles so originalgetreu beibehalten hat. Die Kirche ist geschlossen, und so laufen wir ins Dorf zurück.



die neue Kirche des neuen Dorfes Luz



in der Padaria - Bäckerei - kaufen wir Brot und Kuchen



fast nichts ist in den Auslagen, das Brot hat die Bäckersfrau in einer großen Tüte

In der winzig kleine Bäckerei kaufen wir dann Brot und Kuchen, mei, da ist ja fast nichts in den Auslagen. Wir nehmen vier Stück der kleinen Kuchen und die Bäckersfrau erklärt uns, dass eines davon salzig ist, ob wir nicht lieber ein süßes nehmen wollen? Wir verstehen nur salgada (salzig) und doce (süß). Also tauschen wir das eine Stück noch schnell, bevor sie alles einpackt.



alles ist nagelneu im neuen Aldeia da Luz



im Mini-Mercado kaufen wir auch ein paar Dinge

Im Mini-Mercado kaufen wir noch etwas Obst und Kleinigkeiten, haben heute keine Lust mehr auf irgendwas und setzen uns draußen in die Sonne. Nachmittags gesellt sich sogar noch ein Wohnmobil zu uns. Engländer. Mei, wann haben wir das letztemal ein Wohnmobil gesehen? Das ist Ewigkeiten her (in Beja). Ohne Wind wäre es mittlerweile schon wieder so heiß wie vor drei Wochen am Meer.


 



nachmittags können wir in der Sonne sitzen

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