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Dienstag, 01. Februar 2011



 der Blick aus unserem Fenster

Seit gestern Abend nur Regen, Regen. Seit Ewigkeiten hatten wir den Generator nicht gebraucht, aber heute macht Herbert ihn an, damit die Bordbatterien genug Kapazität haben. An den letzten Abenden blieb unser Fernseher zwar meist aus, aber vielleicht wollen wir ja heute einen Fernsehtag einlegen, wenn wir schon an Bord bleiben müssen. Die Sache ist dann aber die, dass uns der Sprit für den Generator ausgeht. Also erklärt sich Annette am Nachmittag bereit, mit dem Kanister zur Tankstelle zu laufen.



Annette kommt von der Tankstelle zurück

Seit Tagen parkt dieser alte Mann neben uns auf dem Platz, schaut aufs Wasser oder schaut uns ins Fenster. Weiß wohl nicht so recht, was er jetzt im Winter anfangen soll. Na jedenfalls sieht er Annette loslaufen. Er startet dann seine Vespa, überholt sie und ruft ihr zu, ob er sie nicht fahren soll? Was Annette dann annimmt. Kanister und Regenschirm landen auf der Ladefläche und puh, wie eng es dann im Fahrerhäuschen ist. Sobald die Tür zu ist, rückt der Fahrer noch enger an Annette heran. Und dann redet er ununterbrochen, die ganze Fahrt lang. Es gefällt ihm bestimmt gut neben der jungen Frau. In den Kurven glaubt man umzukippen und als eine Frau vor uns her über die Straße huscht, geht der Fahrer kein bisschen runter vom Gas. Der Tankwart füllt dann den Kanister. Per quindici Euro, per favore, sagt Annette noch brav. Also für 15 Euros. Zurück geht die Fahrt, und dann bittet Annette den Mann noch, dieses Foto machen zu können. Na zumindest hört der Regen am frühen Abend auf; jetzt geht nur noch ein ziemlicher Wind.



abends lässt zumindest der Regen nach

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