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Dienstag, 13. Dezember 2016



dieses Schild hatten wir auf dem Parkplatz in Sagres gesehen

Eigentlich müssten wir heute den anderen Wäscheberg in Angriff nehmen, die Buntwäsche, aber wir wollen es auch nicht damit übertreiben, die Wäsche auf öffentlichen Plätzen zum Trocknen aufzuhängen. Und überhaupt: Ganz in der Ferne, im Osten, ziehen Wolken auf, da lohnt sich das Waschen wohl eh nicht. Morgen soll es sowieso wieder regnen, und da überlegen wir, ob wir nicht schon heute auf den neuen Stellplatz von Figueira gehen sollen? Hier auf dem Parkplatz an der Fortaleza haben wir ein Schild hängen sehen mit den Angaben vom Stellplatz. Der Platz ist mit allem ausgestattet, was einen heutigen Stellplatz ausmacht. Strom, Duschen, Waschmaschine, Internet. Für nur 6 EUR pro Tag. Ist ja gleich hier um die Ecke, zwischen Raposeira und Budens an der Nationalstraße, der N125. Wir packen alles zusammen und fahren mal los. Unser Navi geht gerade nicht; der 12V-Stecker ist irgendwie auseinandergefallen in drei Einzelteile, aber wir sehen den Stellplatz dann schon von der N125 aus. Es geht durch ein Nadelöhr von Straße und dann vorbei an Hühnern und baufälligen Ställen. Mei, hier sieht es aus wie vor der Revolution. Der Stellplatz selbst ist dann ganz in Ordnung. Betrieben von einem französischen Paar.



auf der Nationalstraße geht es gen Osten



hier entlang zum Stellplatz von Figueira



durch dieses schmale Sträßchen geht es

Der Strom wird nach Verbrauch berechnet, 25 Cents/kWh. Das Duschhäuschen ist Marke Eigenbau, aber die beiden Waschmaschinen sind nagelneu, Marke Samsung. Annette hat ja die Wäsche griffbereit von gestern her. Jetzt schnappt sie sich die Buntwäsche und fängt mal an. Das Waschprogramm läuft 1:03h, was ja doch besser ist als die halbe Stunde gestern. Dann Markise raus und alles aufhängen. In der Sonne ist es noch schön warm, aber die Luft ist kalt. Hier auf dem Platz ist der Anteil an Engländern und Franzosen gleich. Deutsche gibt es außer uns noch zwei Wohnmobile. Holländer sucht man hier vergeblich. Einer der Deutschen kommt zu uns und erzählt, dass er vorgestern mal in Richtung Osten weitergefahren sei. Alle Plätze rappelvoll, da ist er gleich wieder umgekehrt und will nun über Weihnachten hier auf dem Platz bleiben. Na ja. Wir werden morgen wohl mal wieder einen Regentag aussitzen müssen. So richtig in Weihnachtsstimmung sind wir heuer noch gar nicht.



so haben wir uns häuslich eingerichtet



die zweite Wäscheladung hängt auf der Leine



jetzt erstmal einen Nachmittagskaffee (das ist immer der einzige des Tages)



unsere Tagesroute ca. 15km

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