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Freitag, 09. Dezember 2016



wir verlassen Praia Odeceixe im Sonnenschein

So, heute wollen wir mal weiterziehen. Wir haben noch einen schönen letzten Blick auf Praia Odeceixe und die Flussmündung und kehren dann über das Dorf zurück zur Landstraße. Dort geht ein ziemlicher Sturm, bestimmt das, was für gestern vorausgesagt war. Die Eukalyptusbäume rascheln und zittern wie wild im Wind, und auch in den uralten hohen Pinien ist richtig viel Bewegung. Trotzdem erreichen wir irgendwann Aljezur, wo wir beim Intermarché anhalten und ein Brot kaufen wollen. Für den Fall, dass wir heute in Praia da Bordeira bleiben wollen, vorausgesetzt, es ist da nicht so voll. Vom Wetter her können wir uns heute nicht beklagen; es ist sonnig, obwohl der Himmel in der Ferne bedeckt ist. Als wir Carrapateira erreichen, biegen wir mal ab zum Praia da Bordeira und sind überrascht, wie wenige Wohnmobile da stehen. Gesellen wir uns doch einfach dazu. Wir erkennen auch ein junges Paar wieder, das mal mit uns in Ferragudo gestanden hat. Vor zwei Jahren.



ein letzter Blick auf den Ribeira de Odeceixe



Durchfahrt durch Aljezur



beim heutigen Sturm bewegen sich sogar die uralten Pinien



Ankunft in Praia da Bordeira

Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben, gehen wir mal los nach Carrapateira. Die zwei Restaurants oder Tavernen, die an der Straße zum Praia da Bordeira liegen, sind geschlossen. Die waren sonst immer geöffnet. Ansonsten ist Carrapateira wie immer. Ein hübsches kleines Dorf, in dem sich alles ums Surfen dreht und wo sich die Surfer tummeln, wenn sie an Land sind. Wir setzen uns auf zwei Toasts in das Café am Dorfplatz und genießen die Sonne. Als Heimweg nehmen wir den Percurso, den Wanderweg, der halbwegs durch die Dünen geht und der sich am Ende als große Abkürzung herausstellt. Überall liegen winzig kleine weiße Schneckenhäuser im Sand. Daheim holt der Herbert die Stühle heraus, macht eine Flasche Rotwein auf und dann genießen wir noch mehr. Von den drei Hunden, die hier herumlaufen, erkennen wir zwei von früher. Der eine hat nur ein Auge und ist extrem scheu. Wir geben den beiden eine Packung Hundefutter. Später kommt auch Stewart (oder Stuart; er hat einen englischen Vater, daher der Name), den wir von Ferragudo her kennen, und wir erzählen von diesen und jenen Plätzen. Noch später kommt auch seine Freundin dazu. Es ist ein toller Nachmittag, aber so ab 16 Uhr Ortszeit wird es wieder schlagartig kalt. Hier auf dem Platz stehen nur fünf Wohnmobile und wir.



ein Bummel durch Carrapateira



zwei Toasts mit Käse und Schinken und zwei Kaffees für 4,70 EUR



ein Blick auf den Dorfplatz von Carrapateira



zurück geht es auf der Rota Vicentina



es geht durch die Dünen



schön in der Sonne



einen Alentejano zum Nachmittag



unsere Tagesroute ca. 39km

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