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Dienstag, 11. Dezember 2012



an den kleinen Fischerbuden erkennt man, dass Santa Luzia ein Fischerdorf war und ist

Eigentlich wollten wir heute mal von hier aus nach Tavira laufen, weil es nur 2,5km sind. Aber dann trödeln wir den ganzen Vormittag so dahin, dass es sich am Nachmittag nicht mehr recht lohnt, noch loszuziehen. Und so bleiben wir halt in Santa Luzia, gehen mal zur Uferpromenade und schauen uns dort um. Am kleinen Hafen gibt es etliche dieser kleinen Holzbuden, wo die Fischer ihre Siebensachen unterbringen können. In einer der Buden sehen wir einen Mann, der gerade die Körbe fertigt, die den Hummern zum Verhängnis werden sollen. Ansonsten ist Santa Luzia aber als Capital do Polvo bekannt, als Hauptstadt des Tintenfischs. Mit diesem Titel wurden wir gestern am Ortseingang auf einem Schild begrüßt.



manche Boote liegen über Winter an Land



wir laufen auf einen der Bootsstege

Die Boote, die dann an einem der Stege festgemacht sind, sind dann alles andere als touristisch. Es sind die täglichen Arbeitsgeräte der örtlichen Fischer, die bei Wind und Wetter herausfahren aufs Meer. Kurze Zeit später sehen wir auch eines der Boote aus dem Hafen tuckern.



Santa Luzia zeigt sich  von seiner besten Seite

Aber der Blick vom Wasser aus auf Santa Luzia ist sehr schön. Die Uferpromenade wird von der Sonne angestrahlt, und obwohl wir nun über die Jahre ja wirklich an Palmen gewöhnt sein müssten, so sind sie für uns - oder wenigstens für Annette - doch immer noch der Inbegriff Südeuropas, der südlichen Gefilde. Hier machen die Palmen jedenfalls eine richtig gute Figur. Auch sind die Wohnhäuser an der Uferpromenade sehr hübsch herausgeputzt, werden wohl entweder im Sommer vermietet oder gelten als Zweitwohnsitz.



auf der anderen Seite des Wattkanals erstreckt sich die Ilha de Tavira (die Insel)



eines der Boote fährt hinaus



in dieser Holzbude treffen sich die Fischer bei Kartenspiel und Zeitvertreib



es gibt auch keinen Ausschank oder so



alles ist sehr beschaulich in Santa Luzia

Entlang der Uferpromenade, die wie immer mit typischen Motiven wie Krabben oder Muscheln gepflastert ist, befinden sich auch diverse Cafés und Restaurants. Also herrscht in Santa Luzia im Sommer wohl auch Hochbetrieb in Sachen Tourismus. Wir setzen uns dann in ein Café, wo fast alle Tische besetzt sind, was ja sonst nicht so oft der Fall ist. Es sitzen dann, und das ist wiederum oft der Fall, mehrere Engländer an den Tischen. Direkt neben uns sitzen vier Portugiesinnen und quackeln und quackeln die ganze Zeit. Überhaupt wirken die Portugiesen immer so zufrieden und fröhlich, anders als zum Beispiel die Deutschen, die ja nie recht zufrieden mit sich und der Welt zu sein scheinen. Aber hier im Café und auch auf der Wiese, auf der wir stehen (wo mittlerweile zehn Wohnmobile stehen), sind wir die einzigen Deutschen, und da müssen wir doch einen guten Eindruck  hinterlassen, dem Vaterland zuliebe.



im Straßencafé ist mal richtig was los

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