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Dienstag, 25. Dezember 2012



an der Promenade von Santa Luzia stehen solche Häuser

Die Sonne lacht und meint es gut mit uns. Und doch warten wir bis zum Nachmittag, bis wir losgehen. Auf der Promenade von Santa Luzia sind heute aber doch die meisten der Cafés geschlossen; auch sind heute ja alle Geschäfte geschlossen. Wir haben gar kein richtiges Ziel und wandeln erstmal auf der Promenade bis zum Ende.



wir sind am Ende der Promenade angelangt

Dann entschließen wir uns, einfach weiterzulaufen bis zum Praia do Barril, westlich von Santa Luzia in etwa zwei Kilometern Entfernung. Eine Fußgängerbrücke führt bei der Feriensiedlung Pedras d'el Rei hinüber zur Insel. Die Brücke ist so schmal, dass man entgegenkommenden Personen geradeso ausweichen kann. Die Pontons werden an Seilen festgehalten, denn die Strömung ist ziemlich arg.



über diese schmale Brücke gehen wir zum Praia do Barril



eine Schmalspurbahn führt auch zum Strand

Im Sommer bringt diese Inselbahn die Gäste an den Strand Praia do Barril. Jetzt aber müssen wir zu Fuß den Trilho do Barril entlanggehen. Aber es ist ein hübscher Weg. Alles so naturbelassen; wir befinden uns ja mitten im Ria Formosa Naturpark, der sich auf 60km Küstenstreifen erstreckt, bis nach Manta Rota. Auf einem Schild lesen wir, dass die Ria Formosa ein Lagunensystem ist, das aus Marschland, Gezeitenland und Kanälen besteht, nach Süden hin aus fünf Inseln und zwei Halbinseln. Wasservögel staken auf ihren langen Beinen durch den Schlick, denn es ist gerade Ebbe. Nach einer Weile erreichen wir also den Zielbahnhof. Alles sieht so beschaulich aus hier.



da die Bahn im Winter nicht fährt, gehen wir halt zu Fuß



Ankunft am Praia do Barril



endlich sehen wir mal wieder das Meer

Ach, es tut gut, mal wieder das offene Meer zu sehen. Jetzt wollen wir aber auch die vielen Anker finden, die hier am Praia do Barril sozusagen auf einem Ankerfriedhof ihre Ruhestätte gefunden haben. Wir hatten ein Foto von ihnen in der vorletzten Ausgabe des Ostalgarve-Magazins (www.eastalgarvemag.com) gesehen. Linkerhand sehen wir die Anker dann also und es ist ein beeindruckender Anblick. Wieviel Booten sie in ihrer aktiven Zeit wohl gedient haben mögen? Jetzt stecken sie zum Teil im Sand und schauen von der Düne aus aufs Meer. Es müssen wohl zwischen 150 und 200 Anker sein.



Barril war mal das Dorf der Thunfischer



Blick auf den Ankerfriedhof



hunderte Anker stecken hier in den Dünen


 


 



Barril besteht heutzutage aus mehreren Cafés und Restaurants

Dann schauen wir uns so noch etwas um. Die Cafés und Restaurants hier am Praia do Barril sind sehr heimelig, aber heute ist ja alles geschlossen. Dieser Strand scheint ein beliebter Ausflugsort zu sein, denn es sind einige Leute hier unterwegs. Wir finden, dass unser Ausflug hierher dem 1. Weihnachtstag angemessen ist. Als wir uns auf den Heimweg machen, geht schon die Sonne unter. Jetzt ist auf der Promenade einiges los, und die Cafés, die geöffnet sind, haben einen richtigen Ansturm von Leuten zu bewältigen.



alles sieht immer sehr hübsch aus, aber heute am 1. Weihnachtstag ist alles geschlossen


 



wieder geht es über die Fußgängerbrücke



die Kaktusfeigen stehen in voller Frucht



als wir heimkehren, geht die Sonne schon unter

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