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Samstag, 08. Dezember 2012



die Flut hat viel Wasser in den Rio Arade gedrückt

Zack zack, heißt es am Morgen, alles zusammenpacken, damit es losgehen kann. Wir sind dann so früh dran, dass der Optiker im Continente Einkaufszentrum noch gar nicht geöffnet ist. Denn da müssen wir hin, weil nämlich ein Brillenglas aus Herberts Brille gefallen ist. Es ist also noch gar nicht ganz 10 Uhr. Na, jedenfalls hat Annette wieder die neueste Ausgabe der Portugal News. Dann heißt es beim Optiker, dass ein Mechaniker heute im Hause sei und wir die Brille um 16 Uhr abholen könnten. Naa, das können wir doch nicht, wir wollen doch jetzt nach Osten aufbrechen. Nehmen wir die kaputte Brille eben wieder mit und ziehen weiter.



auf geht es nach Osten

Unser nächstes Ziel ist der Bücherladen in Carvoeiro, der ABC Algarve Book Cellar. Diesmal können wir allerdings nicht auf einer Freifläche vor dem Ort parken, weil diese besetzt ist. Und so parken wir halt direkt vor dem Bücherladen. Es sind 22 Bücher, die wir verkaufen wollen und für dieses Geld wollen wir ein paar andere mitnehmen. Der Besitzer des Ladens, ein Engländer, mag dann aber nur 16 unserer Bücher nehmen, gibt uns für die 16 Stück 26 EUR. Also er macht immer sehr faire Preise. Nach längerem Suchen haben wir dann auch 5 Bücher gefunden, die wir mitnehmen wollen. Annette wollte so gern Biographien, weil das wahre Leben ja nie so kitschig ist wie ein Roman. Na, zwei hat sie ja zumindest gefunden. Jetzt müssen wir also durch die Einbahnstraße fahren, die in einem großen Bogen durch Carvoeiro führt. Noch schnell ein Blick und vor allem ein Foto von der Bucht.



durch diese schmale Straße von Carvoeiro müssen wir



hier befindet sich die Bucht von Carvoeiro



die Gegend ist hier ganz anders als an der Westalgarve



wir kaufen mal wieder Orangen und Mandarinen am Straßenrand

Die Gegend hier im mittleren Teil der Algarve - oder ist das alles schon die Ostalgarve? - ist doch ganz anders als in der Westalgarve. Irgendwie industrieller, dichter besiedelt, ein Shoppingcenter nach dem anderen. Nicht so unser Fall. Aber als dann an den Plantagen mehrere kleine Verkaufsstände zu sehen sind, die Orangen und Mandarinen verkaufen, halten wir an und kaufen drei Bündel. Unser nächstes Ziel ist eine Autowaschanlage direkt an der N125. Elefante Azul. Aber oh Schreck, der Waschplatz für Großfahrzeuge ist gesperrt. Annette fragt, ob denn in der Umgebung noch eine Autowäsche kommt? Ja, hinter dem nächsten Kreisverkehr. Das stimmt zwar so nicht, aber es kommt eine, sodass wir loslegen können. Wir ziehen uns extra um, weil es ja doch immer eine Heidenarbeit ist mit unserer Teleskopbürste, die wir extra mal gekauft hatten, denn im Ausland gibt es nur immer eine einzige Lanze, wie man sie bei uns nur für Hochdruck bzw. fürs Abspülen kennt. Und hier kommt halt aus dieser einen Lanze je nach Programm auch der Schaum. Man kann nur eben nicht schrubben. Das machen wir also immer mit unserer eigenen Bürste. Na, jedenfalls sieht unser Phoenix dann wieder glänzend aus, wie neu.



überall sind kleine Verkaufsstände, direkt an den Plantagen

 hier in Vilamoura wollen wir die Nacht verbringen

Unser heutiges Etappenziel ist Vilamoura; da kann man immer so hübsch stehen mit Blick auf den Hafen und die tausend schicken Boote. Wir machen es uns an Bord gemütlich, zünden diesmal die rote dicke Kerze an und blättern mal durch die Bücher. Ein Buch von Tom Wolfe ist natürlich auch wieder dabei, das auch nicht mehr hergegeben wird. Wir probieren die Mandarinen, die total süß sind. Es sind dann aber schätzungsweise hundert Kerne in jeder einzelnen Frucht. Aber immer noch besser als saure Mandarinen.  

 das ist die Ausbeute für die Bücher, die wir im ABC, dem Algarve Book Cellar, gelassen haben



unsere Tagesroute ca. 57km

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