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Sonntag, 02. Dezember 2012



so stehen wir hier an der Bucht von Arrifana

Die Regenzeit haben wir jetzt wohl überstanden; schon die zweite regenfreie Nacht liegt hinter uns. Dafür fallen die Temperaturen jetzt über Nacht immer rapide ab, sodass wir am Morgen wieder nur 12°C haben. Bei Regen waren die Temperaturen deutlich milder. Aber besser Sonnenschein und Kälte als Regen und Milde. Heute ist ja der 1. Advent, der Adventkranz steht auf dem Tisch und alles ist so gemütlich an Bord. Auch hat Annette wieder die riesigen Frotteetücher auf die Sitzflächen der Sofas gespannt, und man macht sich ja keinen Begriff, wie die die Kälte abhalten, wie warm die uns halten, wenn wir auf ihnen liegen.



überall verstreut stehen ein paar Häuser

Heute kommen viele Tagesausflügler zur Bucht, steigen aus ihren Autos, bewundern die Aussicht, machen ein paar Fotos und sind dann wieder weg. Wir laufen dann mal hinunter an den Strand. Da war Herbert ja gestern schon mal, als er von Annette weggeschickt wurde, während sie an Bord alles für den Advent vorbereitet hatte. "Ich will dir mal unser neues Haus zeigen", mit diesen Worten gehen wir die Serpentine herunter. Auf dieser steilen und engen Straße muss es im Sommer schwierig sein zu fahren, aber ein jeder ist ja zu faul, sein Auto oben bei uns abzustellen und hinunterzulaufen.  



eine steile und enge Serpentine führt zum Strand herunter



wir haben unser Traumhäuschen gefunden

Dann zeigt Herbert Annette also diese süße kleine Wohnung und einem ebenso kleinen Häuschen. Alles ist so hübsch auf engem Raum angelegt. Eigentlich kann man von außen kaum hineinschauen, denn die Fenster sind total verspiegelt, aber das hatte Herbert, der Schlumpf, wohl gestern getan. "Mach mal ein Foto davon", sagt Annette. "Du musst die Kamera halt direkt auf die Fensterscheibe auflegen". Was dann auch funktioniert. Ist das nicht alles richtig schnuckelig hier? Und da sieht man mal, dass man eigentlich nicht viel Platz zum Leben braucht. Vor dem Haus gibt es dann noch eine kleine Holzterrasse, und nicht nur von dort aus ist der Blick aufs Meer grandios, sondern auch direkt durch die Fenster des Häuschens. Und dabei sieht das Häuschen von außen völlig unscheinbar aus, gell?



durch die verspiegelte Fensterscheibe hindurch macht Herbert diese Fotos



eine winzig kleine Terrasse mit Meerblick gibt es auch



und in diesem unscheinbaren Haus befindet sich das alles (wo die Bank steht, fängt schon Nachbars Haus an)



und da ganz oben ist unser Domizil

Wir setzen uns dann noch auf eine der Bänke, schauen aufs Meer, sehen auch den Phoenix da ganz oben stehen, und träumen von dem kleinen Häuschen. Wir können auch wieder eine Stunde lang draußen sitzen; heute ist es nicht mehr so kalt wie gestern. Dann aber gehen wir an Bord, zünden die dicke Kerze vom Adventkranz an, die dann 6 Stunden lang brennt, und kochen das Abendessen. Also uns gefällt die Region hier an der Westküste, und wem es so geht wie uns und wer immer wieder den Gedanken hat, nach Portugal zu ziehen, dem sei noch ein Buchtip empfohlen: "Moving to Portugal", von Louise und Ben Taylor, einem jungen englischen Paar, das in 2009 in die Algarve gezogen ist, weil es den Stress in England nicht länger mitmachen wollte. Darin schildern sie ihre Erfahrungen, geben wichtige Informationen über das Auswandern und erzählen in lustigen Anekdoten (das können die Engländer ja immer am besten), was ihnen so widerfahren ist. Das Buch ist zwar in englisch, aber mit deutsch kommt man im Ausland ja eh nicht weiter.  



hier sitzen wir und schauen aufs Meer



Blick auf die gesamte Bucht von Arrifana



der 1. Advent

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