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Montag, 12. Dezember  2011



das Hinterland der Westalgarve

Bis Mittag müssen wir noch mit dem Weiterfahren warten, denn alles ist nass vom nächtlichen Regen. Fahren Sie weiter?, fragt unser holländische Nachbar. Als wir bejahen, gibt er sofort seiner holländischen Bagage Bescheid, und sofort rückt ein anderer Holländer nach. Jetzt können sie alle zusammenstehen. Man macht sich ja keinen Begriff, wieviel Holländer heuer an der Algarve sind. Wir leeren unsere Tanks und tanken noch Wasser für 1,50 EUR.



Durchfahrt durch Odiáxere (gespr. Odiáscher)

Auf der N125 rumpeln wir dann, die an manchen Stellen nicht ausreichend ausgeschildert ist. Zum Beispiel wird statt Lagos der nächste kleine Pupsort, also Figueira, ausgeschildert. Aber wir finden unseren Weg. Durch Odiáxere geht es und dann ist es nur noch ein Katzensprung bis Lagos. Der neue Stellplatz soll direkt am Stadion sein, so wurde uns gesagt.



richtig ländlich verläuft die N125 hier



der neue Stellplatz von Lagos  (Lagosch)  ist direkt neben dem Stadion

Den Stellplatz kann man dann gar nicht verfehlen, er liegt gleich an der Ortseinfahrt auf der rechten Seite. Man sieht das Stadion und eine große Freifläche davor, wo einmal monatlich Markt ist. Der Stellplatz ist hübsch angelegt; ein jedes Wohnmobil hat seine eigene Bucht, die mit Holzbohlen abgeteilt ist. Das Übernachten kostet nix, Wasser kostet 1,50 EUR. Als wir uns umschauen, sehen wir einen Stadtplan von Lagos aushängen; es ist nur ein Katzensprung in die Stadt. Perfekt. Auf dem Platz kommen wir dann mit einer Deutschen ins Gespräch, die sich gerade umschaut. Sie erzählt uns, dass man auf ihrer Quinta Monte Alto (montealto.de) auch mit dem Wohnmobil stehen könnte (2 EUR pro Nacht), aber dass sie sich gar nicht recht auskennt, wie Wohnmobilisten so ticken, was sie brauchen, ob Strom usw. Wir geben ihr ein paar Tips und kommen immer mehr ins Gespräch. Sie erzählt uns, dass sie schon seit 26 Jahren in Portugal lebt, dass sie in Deutschland Portugiesisch studiert hat und nach dem Studium mal für 6 Monate nach Portugal reisen wollte. Aber dann hat sie bereits nach 2 Wochen gemerkt, dass sie von Portugal nicht mehr wegwill. Sie liebt das Land und die Portugiesen, sagt sie und ist dann tatsächlich geblieben. Heute, das heißt, das riesige Grundstück hat sie bereits in 1987 gekauft, betreibt sie die Quinta Monte Alto, hat dort 3 Blockhäuser aufgebaut, hat mehrere Pferde, Hunde und Katzen und bietet Ferien in ebendiesen Blockhäusern an, Reiterurlaub, Sprachkurse usw. Sie arbeitet hier als Gerichts- und Polizeidolmetscherin. Eine interessante Frau; wir reden bestimmt 1,5 Stunden, aber dann muss sie zurück zur Arbeit. Abends schauen wir uns ihre Website an und finden richtig klasse, was sie macht. Ach ja, hier auf dem Stellplatz gibt es sogar ein freies WIFI. So ab halb sieben wird wieder eifrig Fußball gespielt.



unsere Tagesroute ca. 21km

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