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Freitag, 19. August 2016



unsere Strandwanderung beginnt

Die Nacht war wieder angenehm frisch. Es herrscht auch eine extreme Luftfeuchtigkeit von 60%. Jetzt beginnt anscheinend wirklich das Winterhalbjahr. Wir werden immer vom Dorfhahn und den Wildgänsen geweckt, die am Fluss leben und deren Geschrei und Flügelschlagen nicht zu überhören sind. Als wir morgens aus der Tür gehen wollen, sind unsere Gummilatschen weg. Nanu? Draußen toben drei Hunde herum. Die Banausen werden sich wohl an unseren Latschen vergriffen haben. Annette geht mal raus und findet nach einiger Zeit alle vier Schuhe. Jetzt noch im Meer abwaschen und dann sind sie wieder wie neu. Heute wollen wir mal eine Strandwanderung machen. So gegen 11 Uhr rappeln wir uns auf. Vorher cremen wir uns dick ein mit Sonnencreme, Schutzfaktor 30. Das machen wir ja immer, selbst wenn wir den ganzen Tag unterm Sonnenschirm verbringen. Wir packen den Rucksack mit einer Flasche Wasser, der Kamera, etwas Geld, Herberts Sonnenhut. Es muss noch soviel Platz bleiben, dass unsere Gummilatschen hineinpassen.



über diesen Fluss, der glasklares Wasser führt, geht es

Vorbei geht es an diversen Strandliegen und dann über die kleine Brücke, die über einen weiteren Fluss führt. Das Wasser ist glasklar und hat eine enorme Strömung. Ach, es ist herrlich am Strand. Wir gehen auch gleich mal ins Wasser, und später noch ganz oft, so alle 200m bestimmt. Wir sind mehr im Wasser als an Land. Nur gut, dass ein Lüftchen geht. Wir laufen und laufen, bis wir den Nachbarort Kavrós vom Strand aus sehen. Fast nirgends sind freie Stellen, fast überall sind Strandliegen von den Hotels oder den Strandtavernen. Damals, in 2009, war der Strand noch kilometerlang völlig unbesiedelt. Insgesamt sind es 6km bis Kavros, und wir sind bestimmt 5km gelaufen. Jetzt machen wir uns auf den Rückweg. Wieder andauernd ins Wasser zwischendurch. Wir wollen jetzt auch nicht wieder über die kleine Brücke, sondern direkt durch das Flusswasser waten. Uah, ist das Wasser kalt. Annette sagt: Wie die Ostsee im Januar. Aber eine tolle Abkühlung. Nach drei Stunden sind wir wieder daheim. Jetzt nehmen wir die Bank, die fast vor unserer Haustüre steht, in Beschlag und dann bekommt der Herbert die Haare geschnitten. Heute Abend gehen wir auch wieder essen (Kléftiko, geschmortes Lamm, unwiderstehlich) und bummeln anschließend durch Georgiópoli. Wenn nur die Temperaturen wieder fielen.



hier mündet der Fluss ins Meer


 



alle möglichen Aktivitäten werden angeboten


 


 



wir gehen andauernd ins Wasser, viel öfter als sonst


 



der Strand zwischen Georgiópoli und Kavrós ist wirklich schön und endlos lang



puh, ist das Wasser vom Fluss eisig



Herbert nach dem Haarschneiden

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